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Rio de Janeiro ist schon ein Erlebnis

Zehntausende Kilometer fliegen, von Hotel zu Hotel, immer neue Landschaften, Menschen Eindrücke – Reisen dieser Art ist nicht für jeden etwas. Der Lübbecker Peter Witt jedoch liebt diese Art, Neues kennenzulernen. Zahlreiche Regionen hat er bereits gesehen. Jetzt stand Brasilien auf seiner Reiseliste. Gemeinsam mit seiner Frau Eva hat er dieses Riesenland im Rahmen einer 16-tägigen Studienreise besucht. Seine Eindrücke schildert er auf exklusiv auf HALLO LÜBBECKE. Im ersten Teil seines Berichtes steht Rio de Janeiro im Mittelpunkt.

Brasilien, ehemals Kolonie von Portugal, ist lt. Reiseführer nach Fläche und Einwohnerzahlen das fünftgrößte Land der Erde, in etwa so groß wie Europa und hat eine Atlantikküstenlänge von 7400 Kilometern. Bei den riesigen Entfernungen und massiven Wald- und Flussgebieten ist nur das Flugzeug das einzig sinnvolle Transportmittel.

Beginnend in Frankfurt/ Main führte der Flug mit der brasilianischen Fluggesellschaft TAM über Sao Paulo nach Rio de Janeiro. Sao Paulo dient stets als Drehkreuz für weitere Flüge ins Innenland, was dazu führte, oft in diesem Flughafen, jedoch nie in der größten Stadt des Landes gewesen zu sein.

Gegen Mittag landeten wir in Rio, konnten auch gleich unser Hotel in einer Nebenstrasse der Copacabana beziehen, um nach kurzem Aufenthalt zu einer Stadtrundfahrt im modernen Reisebus aufzubrechen. Endziel war der „Zuckerhut“. In einer modernen Gondel aus der Schweiz konnten wir als Gruppe ohne Wartezeit sofort zum 396 Meter hohen Gipfel auffahren und hatten so am späten Nachmittag einen herrlichen Ausblick auf die Stadt mit dem vielen Grün, den Bergen und den Fafelas. Es ist schon ein schönes Gefühl, auf einem so weltbekannten Berg wie dem Zuckerhut (und später auf dem Corcovado mit der Christus- Statue) zu stehen! Wir hatten Glück, denn oft sind die Bergspitzen - jedenfalls teilweise - in Nebelwolken gehüllt.

Den Abschluss des Tages bildete der Besuch eines typischen Restaurants, der Churrascaria, in der es neben Suppen und Vorspeisenbuffet,gegrilltes Fleisch gibt, das von langen Spiesen am Tisch auf den Teller geschnitten wird. Vorzüglich!!

Der Heimweg von dort mit unseren Freunden entlang der Copa war interessant, da abends touristische Verkaufsstände mit allerlei „Schnickschnack“ wie Bilder, Handwerk, Kleidung und, und, und …anbieten. Sicherheitsprobleme gab es keine.

Bildergalerie

Am folgenden Morgen war „das“ Highlight von Rio die Auffahrt mit der Zahnradbahn zum 709 Meter hohen Corcovado mit der weltberühmten Christusstatue (Cristo Redentor), die 1931 eingeweiht wurde. Mit einer Höhe – einschließlich Sockel - von 38 Metern und 28 Metern Abstand zwischen den Händen ist sie sehr beeindruckend. Zahlreiche Besucher fanden sich mit uns dort bei wieder schönem Wetter ein, und wir hatten einen noch schöneren Panoramablick als tags zuvor vom „Zuckerhut“. Neben den Stränden konnte auch das imposante und auf jetzt 83.000 Plätze umgebaute Maracana-Stadion, Endspielort der Fußball- WM 2014, eingesehen werden.

Bei einer weiteren Stadtrundfahrt und Gang durch die historische Altstadt erfuhren wir viel über die Geschichte des Landes und konnten herrliche Kirchen sowie ehemalige Residenzen besichtigen. So z.B. die „Confeitoria Colombo“, ein Jugendstil-Café, in der wir zum Mittagessen waren.

Trotz Besichtigungen blieb noch ausreichend Zeit zum Baden an der Copacabana (relativ viel Unrat im Wasser!) sowie der sich anschließenden „Ipanema“ mit besserer Wasserqualität. Wir waren inmitten der hauptsächlich Einheimischen und hatten, was die stets erwähnten Sicherheitsbedenken betrifft, keine Probleme.

Dass die Kriminalität aber schon eine große Rolle spielt, nicht nur in Rio, konnte man an den Haussicherungen sehen. Dicke Stahlgitter schützten die Häuser in Rio, in anderen Städten befanden sich die Wohnkomplexe hinter hohen Mauern, die mit Stacheldraht und Strom sowie einem Sicherheitsdienst geschützt waren. Aber das hat uns nur am Rande berührt, Rio war schon ein Erlebnis! Doch es folgen weitere! (Die Fotos von Peter Witt zeigen Impressionen aus der Riesenmetropole Rio de Janeiro)

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