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Mittsommernacht auf den Färöer

Mitten im Nordatlantik, halbwegs zwischen Südnorwegen und Island, liegen die Färöer – ein felsiges Archipel von besonderer, fast unberührter Schönheit – die die Heimat einer kleinen, skandinavischen Nation von 44.000 Menschen bilden, die es verstanden haben, ein wirtschaftlich modernes Gemeinwesen aufzubauen, ohne ihre vielseitigen, alten Traditionen einzubüssen.

Beachtet man die gewaltigen Klippen, die zum Meer hin steil abfallen, sieht man, wie sich die Gesteinsarten vor Millionen von Jahren gebildet haben. Die horizontalen Schichten bestehen aus grauem Basalt – erstarrte Lava aus Vulkanen der Tertiär-Periode – und aus der weicheren, rotbraunen Tuff gepressten vulkanischen Asche. Schichten von Kohle, die im nördlichen Teil von Suduroy und in geringerem Umfang auf Vagar und Mykines auftreten, sind Reste von Sumpfwäldern, die hier zwischen den sukzessiven vulkanischen Zeitaltern wuchsen. Später formten die Gletscher der Eiszeit die damalige Hochebene in ein Inselreich mit hohen Bergen, tiefen Tälern und schmalen Fjorden um.

Von der Grundfläche der Färöer, 1399 Quadratkilometer, sind nur ca. 6 Prozent kultiviert, der Rest ist Weideland für die Schafe. Das Klima ist ozeanisch, aber weit milder, als die Lage am 62. Breitengrad vermuten lässt. Der Golfstrom bringt den Inseln das ganze Jahr hindurch mildes Wetter – der Sommer ist niemals heiß und der Winter nie besonders kalt. Besonders prächtig ist das stets wechselnde Spiel von Licht und Schatten, wenn dunstige regnerische Witterung plötzlich in strahlenden Sonnenschein umschlägt.

Zur Mittsommerzeit verschwindet die Sonne nur viereinhalb Stunden unter dem Horizont, und in den Nächten herrscht Zwielicht. Die rötliche Glut der färöischen Mittsommernacht ist ein Anblick, der unvergesslich bleibt.

STREYMOY ist die zentrale und größte Insel der Färöer. Hier leben fast 40 Prozent der Gesamtbevölkerung. Die Hauptstadt Torshavn mit gut 12.800 Einwohnern ist für färöische Verhältnisse eine Riesenstadt, doch bei weitem die kleinste Hauptstadt Skandinaviens. Zum Meer hin liegt Skansin, eine Festung, die ursprünglich vom Nationalhelden Magnus Heinason um 1580 erbaut wurde. Dieser jagte einst die Piraten aus den nördlichen Gewässern und unternahm den Versuch, die verschwundenen Wikingersiedlungen in Grönland wiederzufinden. Die jetzige Struktur der Festung stammt zum größten Teil aus den Jahren um 1780. Von 1940 bis 1945 waren die Färöer von den Briten besetzt, deren zwei Schiffskanonen noch auf dem Festungswall stehen. Dort befinden sich auch einige ältere dänische Kanonen.

Das Dorf Saksun liegt auf der Westseite von Streymoy und ist von der an der Ostküste entlangführenden Straße aus zu erreichen. Wegen der hohen Felsen führt normalerweise auf den Färöern nur jeweils eine Straße zu den Ortschaften. Saksun ist malerisch in er Sohle eines 10 km langen Tals gelegen, kreisförmig von hohen, dunkelen Hügeln mit unbändigen, rauschenden Wasserfällen umgeben. Der Hof Duvugardur, der heute Museum ist, ist aus massiven Feldsteinen gebaut und mit Grassoden gedeckt. Die Bucht am Fuße von Saksun und der nahegelegene See sind ein Paradies für Sportfischer. Die Gegend lädt zu Spaziergängen ein, besonders an der Südseite der Bucht entlang, wo der Weg zwischen gewaltigen Felsen bis zum offenen Meer hin führt.

Vagar liegt westlich von Streymoy. Hier liegt der Flughafen der Färöer zwischen dem größten Ort Sörvagur und dem See Sörvagsvatan. Ein Wasserfall ergießt sich an der Südspitze des Sees ins Meer, und die Aussicht von hier, dem Kap Traelanypa, wo die verbrauchten Sklaven in alten Zeiten ins Meer gestürzt wurden, ist einzigartig. Von der Straße aus ist das ein ca. 3 km langer Spaziergang am Ostufer des Sees entlang.

Mykines, die westliche Insel des Archipels, ist berühmt für ihre großen Vogelkolonien. Besonders Papageientaucher brüten hier in unzähligen Scharen, und nur hier haben Basstölpel ihre Brutplätze.

Eysturoy, die Insel östlich von Strymoy, hat im Fjord Skalafjördur einen guten, natürlichen Hafen, an dem auch die Dörfer Foftir, Runavik, Strendur und Skali entstanden sind. Im Norden von Eysturoy liegt der höchste Berg der Färöer, Slaettaratindur  (882m).

Norduroyggjar  nennt man die Inselgruppe östlich von Eysturoy, die aus den Inseln Kalsoy, Kunoy, Bordy, Vidoy, Svinoy und Fugloy besteht. Bordoy ist die größte Insel dieser Gruppe, und hier liegt die zweitgrößte Stadt der Färöer, Klaksvik, mit 4.600 Einwohnern. Klaksvik hat den größten Fischereihafen und auch eine bedeutende Fischindustrie.

Vidoy ist eines der beliebtesten Ausflugsziele geworden, dank der guten Straßen, die von Klaksvik bis ganz nach Vidareidi führt,  dem nördlichst gelegenen  Dorf der Färöer. Vidareidi liegt in einem Tal zwischen dem 751 Meter hohen Berg Malinisfjall und dem 844 Meter hohen Villigardalsfjall, dessen Nordwand 750 Meter senkrecht zum Meer abfällt, Kap Enniberg. Die Gegend lädt zu vielen herrlichen Spaziergängen ein, die Umgebung ist einzigartig schön und die Aussicht atemberaubend: Nach Osten fällt der Blick auf die Insel Fogloy und eine Spitze von Svinoy und nach Westen auf die Steilküsten von Bordoy und Nordspitzen von Kunoy und Kalsoy, deren Kap Kunoyarnakkur 820m hoch ist. In den Felsen nördlich von Vidareidi nisten unzählige Vögel, und hier findet noch immer der traditionsreiche Vogelfang mit Netz statt. Bei gutem Wetter lassen sich Bootsausflüge von Vidareidi aus um die gigantische Nordküste dam Enniberg vorbei arrangieren. Das bedeutet die Färöer wirklich erleben!

Kalsoy und Kunoy sind lange, schmale Inseln, die praktisch nur aus Felsen bestehen. Ein interessanter Ausflug bietet sich von Klaksvik aus mit dem kleinen Postboot, das die winzigen Dörfer an den Hängen der beiden Inseln versorgt.

Svinoy und Fugloy sind die nordöstlichen Inseln der Färöer mit drei kleinen Dörfern. Für den Ornithologen bedeuten sie ein Paradies. Schiffsverbindung besteht von Norddepil auf Bordoy aus.

Nolsoy heißt die lange, schmale Insel, die wie ein Wellenbrecher ca. 5 km östlich von Torshavn liegt. Das einzige Dorf gleichen Namens liegt auf der Landenge, die den nördlichen und südlichen Teil der Insel miteinander verbindet.

Hestur und Koltur (Pferd und Kolt) sind zwei kleine, aber bezaubernde Inseln südwestlich von Streymoy. Auf Hestur liegt ein gleichnamiges Dorf, während auf Koltur nur zwei Familien leben. Von Torshavn aus besteht Verbindung zu den Inseln mit dem Postboot.

 andoy, die große Insel südlich von Strymoy, ist die flachste der Färöer. Sie hat bei Sandur und Husavik Sandstrand und mehrere gute Seen mit reichem Forellenbestand. Die Insel ist leicht mit der Fähre von Torshavn zu erreichen, und vom Hafen Skopun aus besteht Busverbindung zu allen Dörfern der Insel.

Skuvoy südwestlich von Sandoy ist mit dem Schiff in einer halben Stunde von Sandur aus zu erreichen. Die ganze Westküste von Skuvoy, die senkrecht zum Meer abfällt, ist eine einzige, grosse Trottellummen-Kolonie. Anfang Juni werden hier Vogeleier eingesammelt. Mutige Männer lassen sich an Seilen befestigt an den steilen Felswänden herab, tief unter sich die Brandung des Atlantik.

Stora Dimun und Litla Dimun, zwei kleine Inseln, liegen wie gigantische Festungen südlich von Skovoy. Nur Stora Dimun ist bewohnt, und in den letzten Jahren lebt eine Familie auf den einzigen Hof der Insel nur im Sommer dort. Der Landungsplatz auf Stora Dimun ist sehr schwer zugänglich, und deshalb haben bisher nur ganz wenige Besucher ihren Fuß auf diese Insel gesetzt.

Suduroy ist die südlichste der 18 Inseln, die die Färöer ausmachen. Während die Ostküste tief von Fjorden durchfurcht ist, besteht die Westküste aus einer fast ungebrochenen, steilen Klippe. Die größte Stadt – drittgrößte der Färöer – ist Tvöroyri mit 2000 Einwohnern. Von hier kann man einen schönen Spaziergang nach Frodbour machen, und – wenn man Lust hat – ganz bis zur Spitze des Kaps Frodbiarnypa gehen. Ein Weg führt dort hinauf, und es offenbart sich eine wunderbare Aussicht. Im südlichsten Dorf auf Suduroy, Sumba, pflegt man die ehrwürdige Tradition des färöischen Reihentanzes mit dazugehörigem Gesang. Eine Straße führt zu dem stark besuchten Aussichtsturm an der Westküste der Insel, Kap Skuvanes südlich des Ortes Vagar. Auch ein Ausflug nach dem hübschen Dorf Famjin,  etwas weiter nördlich an der Westküste, lohnt sich. Der Weg dorthin führt durch das Dorf Öravik.

 

Die Vegetation: Die niedrigen Abhänge sind überwiegend mit kräftig grünem Gras bewachsen, während auf den Heideflächen und Hügeln das braune Heidekraut vorherrscht.  Es gibt ungefähr 420 verschiedene Pflanzen, und im Sommer sieht man überall kleine, bunte, duftende Blumen. An den höher gelegenen Abhängen ist die Vegetation arm und besteht meist nur aus Moos und Flechten. Bäume oder Büsche wachsen auf den Färöern normalerweise nicht, aber in Städten und Dörfern hat man im Windschutz hier und da Pflanzungen vorgenommen. Die Küstengewässer sind reich an Nahrung, und dichte, braune Wälder von Tang wachsen bis zu einer Tiefe von ca. 15m.

Die Fauna ist aufgrund der isolierten Lage der Inseln spärlich, alle Landtiere wurden von Menschen eingeführt, Schafe – früher Hauptgrundlage für die Existenz der Färinger – sind in überwältigender Mehrzahl, und nach der Schlachtzeit kann sich ein Winterbestand von 70.000 Schafen auf den Färöern ernähren. Kühe und Pferde werden ebenfalls gehalten. Die einzigen frei lebenden Landsäugetiere (außer wenigen Mäusen und Ratten auf einigen Inseln) sind Hasen, die um 1855 von Norwegen eingeführt wurden. Oft kann man Robben in den tiefen Felsgrotten der Inseln beobachten.

Grindwale kommen ab und zu in Schwärmen bis zu mehreren hundert Tieren dicht an den Inseln vorbei. Wenn es gelingt, sie in eine Bucht zu treiben, wird eine imponierende Jagd veranstaltet. Unser Fotograf hatte das große Glück, an einer solchen Jagd teilzunehmen. Hat man die Tiere in seichtes Wasser getrieben, werden die Wale getötet. Ein grausames Schauspiel, das vom Ufer her von Schaulustigen beklatscht wird. Die Jäger stellen ihre Männlichkeit unter Beweis, wenn sie bis zum Bauch im Wasser stehend auf den Wal warten. Der Kampf Mann gegen Wal kann beginnen. Wobei der Wal nicht den Hauch einer Chance hat. Nach einer guten Stunde ist die Jagd auf den Grindwal vorbei. Das Meerwasser hat sich blutrot gefärbt, auf dem Schlachtfeld ist es ruhig geworden. Jetzt kann man die erlegten Tiere am Ufer bestaunen. Der Grindwalfang wird oftmals in Büchern über die Färöer beschrieben.

Die Vogelwelt ist außerordentlich reichhaltig. Seevögel in unzähligen Mengen nehmen im Frühling die Abhänge und steilen Klippen in Besitz – Papageitaucher, Dreizehenmöwen, Trottellummen, Eissturmvögel, Möwen und Sturmtaucher sind die zahlreichsten. Der Nationalvogel der Färöer, der „ Tjaldur“ (Austernfischer) erscheint Traditionsgemäß als der erste Frühlingsbote auf den Färöern; man nennt diesen Tag Graekarismessa und feiert ihn mit Festmärschen, Ansprachen und Gesang. Der Tjaldur steht unter Naturschutz und sein charakteristischer Schrei ist überall zu hören. Außer dem Tjaldur gibt es verschiedene andere Stelzvögel: Brachvögel, Goldregenpfeifer, Bekassinen, Alpenstrandläufer. An den Seen können viele Arten von Enten und Tauchern beobachtet werden, auf der Heide Regenbrachvögel, und auf den felsigen Hochebenen brüten die Raubmöwen. Etwas 225 Vogelarten wurden auf den Färöern registriert, 68 Arten brüten hier.

Süßwasserfische. Die Färöer sind ein Paradies für Sportfischer. Forellen gibt es in 40 verschiedenen Bergseen auf den fünfgrößten Inseln. Im See Leynarvatn auf Strymoy leben Saiblinge. Meerforellen kann man ab Mitte Juni in fast allen Wasserläufen fangen, und Lachse gibt es in Saksun und Leynar auf Strymoy sowie in Skalabotnur auf Eysturoy.

Geschichte. Man weiß mit Sicherheit, dass irische Mönche die ersten waren, die die Färöer im 8. Jahrhundert entdeckten und sie besiedelten. Die heutigen Fähringer sind Nachkommen der Wikinger, die sich um das Jahr 800 auf den Inseln niederließen. Nach bitterem Streit zwischen Siegmund Brestisson, dem stärksten  Vorkämpfer, und Trondur i Göto, dem mächtigsten heidnischen Häuptling wurde um das Jahr 1000 das Christentum eingeführt. Um 1035 wurden die Inseln eine Provinz unter der norwegischen Krone und ab 1380 zusammen mit Norwegen an Dänemark angegliedert; dieser Status dauerte über 400 Jahre. Als die dänisch-norwegische Union 1814 aufgelöst wurde, verblieben die Inseln bei Dänemark wie auch Island und Grönland. Während des Zweiten Weltkrieges waren die Färöer im Gegensatz zu Dänemark von den Briten besetzt. 1948 trat das Selbstverwaltungsgesetz in Kraft, nach dem die Färöer einen selbständigen Teil innerhalb des Königtums Dänemark darstellen. Die färöische Flagge besteht aus einem blauumrandeten roten Kreuz auf weißem Grund.

Wirtschaft: Fischerei ist bei weitem der wichtigste Erwerbszweig, sowohl die Fänge, die aus den Küstengewässern hereingeholt werden wie die Hochseefischerei bei Grönland, Neufundland und Island. Dorsch und Hering machen den Hauptanteil der Fänge aus, aber auch Schellfisch, Seelachs, Heilbutt, Lengfisch und Brosme werden in großen Mengen gefischt. Der größte Teil der färöischen Industrie ist ebenfalls auf die Fischerei ausgerichtet: In Fabriken werden Tiefkühl-Filets oder Fischmehl hergerichtet, in anderen Unternehmen Fischerei-Ausrüstungen; Schiffs- und Bootswerften bauen Fischereifahrzeuge. Die Gefahr des Raubbaus im Nordatlantik hat zur Einführung von Schonzeiten geführt, und deshalb ist man auf den Färöern dabei, neue Industrien aufzubauen. Hier spielt die Verarbeitung von Wolle eine ständig größere Rolle. In der modernen Spinnerei in Göta auf Eysturoy wird ein großer Teil der Wolle gesponnen.

Die Landwirtschaft ist auf Heuproduktion und Kartoffelanbau ausgerichtet – Die Kartoffeln decken zwei Drittel des Eigenbedarfs. Früher baute man Gerste an, aber gab dies zugunsten der Kartoffel auf. 40.000 Schafe werden jährlich geschlachtet. 3000 Kühe sorgen für Meiereiprodukte; sie reichen für den heimischen Bedarf nicht ganz aus. Die Färinger ziehen noch immer eine Reihe traditioneller Nahrungsmittel vor: Seevögel und ihre Eier, Fleisch und Speck von Grindwalen. Ungesäuertes Brot, und an der Luft getrockneter Fisch sind Bestandteile der Alltagskost, die alle für die Gesundheit notwendigen Stoffe enthalten. Jedes Kind kann übrigens mit einer Angel vom Pier oder einer Landspitze aus für das Abendessen der Familie sorgen.

Das Reisen auf den Färöern:

Die Färöer verfügen über ein gut ausgebautes Netz von Landstraßen und Schiffsverbindungen. Der Verkehr auf und zwischen den größeren Inseln erfolgt mit Minibussen, Taxen und Fähren, die regelmäßig verkehren. Die kleineren Inseln werden mit Postbooten bedient. In den Städten gibt es moderne Hotels, in den größeren Dörfern gute Herbergen. In begrenztem Umfang sind private Unterkünfte und Verleih von Sommerhütten möglich. Wenden sie sich vertrauensvoll an das Fremdenverkehrsbüro in Torshavn. Hier werden gern alle Auskünfte erteilt.

Sprache: Die Färinger sprechen färöisch – eine Sprache, die vom Altnordischen stammt und die mit den übrigen nordischen Sprachen verwandt ist. Alle Erwachsenen sprechen gewöhnlich auch dänisch und teilweise englisch.

Was kann man kaufen?

Für den einkaufsfreudigen Besucher finden sich unter anderem färöische Strickwaren aus Lammwolle von hervorragender Qualität. Andere typische Produkte sind gewebte Wollstoffe und Vorleger aus Lammfell sowie ausgestopfte Seevögel. Gemälde und Graphiken färöischer Künstler erfreuen sich steigender Beliebtheit. Buchhandlungen haben steht’s eine reiche Auswahl an illustrierten Büchern und Heften über die Inseln.

Wichtige Daten:

Anzahl der Inseln                                                         18
Reisezeit - Autofähre Esbjerg (DK) – Torshavn (Färöer)   33 Std.
Grundfläche                                                               1399 qkm
Größte Insel: Strymoy                                                  373 qkm
Entfernung Süd – Nord                                                  113 km
Entfernung Ost – West                                                   75 km
Länge der Küste                                                             900 km
Höchster Punkt: Slaettraratindur, Eysturoy                   882 m
Höchstes Kap: Kunoyarnakkur, Kunoy                               820 m
Längster Fjord: Skalafjordur, Eysturoy                             12 km
Größter Binnensee: Soryaghsvatn (Leitisvatn)                      6 km
Anzahl der Fischgewässer                                                    40
Einwohnerzahl                                                                44.000
Bevölkerungsdichte pro km                                                    31

Größte Städte:
Torshavn (Streymoy)                                                       12.800
Klaksvik Bezirk (Bordoy)                                                    4.800
Runavik Bezirk (Eysturoy)                                                  2.300
Tvoroyri und Trongisvagur (Suduroy)                        je      2.100

(Text und Fotos: Presse-BILD-Agentur Martin Kemper)