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Dresden begeistert als Gesamtkunstwerk

Dresden verzaubert seine Besucher seit jeher mit einer faszinierenden und spannenden Mischung aus Tradition und Moderne. Bei einem Spaziergang durch die barocke Innenstadt mit der ehemaligen Residenz der sächsischen Kurfürsten und Könige und einem Blick auf die wunderschöne Flusslandschaft der Elbe, spürt man den einzigartigen Charme von Elbflorenz.

Auch wenn keines der sieben Weltwunder der Antike in der sächsischen Landeshauptstadt steht, so hat sich über die Jahrhunderte hinweg ein Bauwerk an das Nächste gereiht. Frauenkirche, Residenzschloss, Zwinger, Semperoper, Elbschlösser, die Hellerauer Gartenstadt oder die preisgekrönten Bauten moderner Architektur – die Dresdner Sehenswürdigkeiten sind bekannt auf der ganzen Welt.
Kurfürst August der Starke und jene, die ihm mit Geschick, Kunstsinn und Beharrlichkeit folgten, haben durch ihre Sammelleidenschaft einzigartige Museen wie das »Grüne Gewölbe« und die »Türckische Cammer« geschaffen, die Touristen und Einheimische immer wieder aufs Neue beeindrucken und Dresden zu einer Kunst- und Kulturstadt von Weltrang machen.

Am linken Elbufer, im Scheitel eines anmutigen Flussbogens gelegen, befindet sich das historische Zentrum Dresdens. Jahrhundertelang von mächtigen Festungsmauern geschützt, entfaltete die sächsische Residenz hier Pracht und Betriebsamkeit.
Noch heute bestimmen die Bauten aus Renaissance, Barock und 19. Jahrhundert die Schauseite unserer Stadt, die Elbfront. Vom jenseitigen Ufer oder von einer der Elbbrücken aus betrachtet, zeigt sich Dresden schon auf den ersten Blick als Kulturstadt von europäischem Rang.

Trotz schwerer Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg hat die Dresdner Altstadt reizvolle Ensembles bewahrt oder wiedergewonnen. Der Wiederaufbau des Stadtzentrums findet sein bekanntestes Symbol in der Dresdner Frauenkirche, jenem prachtvollen barocken Kuppelbau, der nun wieder die Dresdner Stadtsilhouette prägt.
Viele wichtige Kultureinrichtungen sind entlang des Altstädter Elbufers zu finden: Von der Gemäldegalerie Alte Meister bis zur Schatzkammer der sächsischen Kurfürsten und Könige, dem Grünen Gewölbe.
Die Altstadt ist gleichermaßen Zentrum des Stadtlebens: Im Sächsischen Landtag werden die Geschicke Sachsens bestimmt, im Rathaus die der Stadt. Um Altmarkt und Prager Straße finden sich Einkaufszentren und Gastronomie, Kultur und Arbeit.

Bildergalerie

Die Frauenkirche

Durch das Schicksal der Zerstörung und den erfolgreichen Wiederaufbau ist die Dresdner Frauenkirche weltweit zu einem Wahrzeichen für Toleranz und Frieden geworden. Das Sakralbauwerk wurde von George Bähr zwischen 1726 und 1743 erbaut. Die als »Steinerne Glocke« bekannt gewordene Kuppel war dabei nicht nur die Krönung der Stadtsilhouette, sondern auch eine architektonische Herausforderung.
Nach dem Luftangriff auf Dresden am 13. Februar 1945 stand die Frauenkirche noch genau einen Tag – und stürzte dann in sich zusammen, weil der Sandstein den hohen Temperaturen nicht gewachsen war. Nach der Wende bot sich die Gelegenheit für den Wiederaufbau, der 2005 mit der Weihe vollendet wurde. Seitdem beschert die Frauenkirche der Stadt als offene Kirche spektakuläre Besucherzahlen.

Die Semperoper

Die Dresdner Semperoper ist das bekannteste Opernhaus Deutschlands und dient der Sächsischen Staatskapelle, eines der ältesten und renommiertesten Orchester weltweit, als Heimstätte. Erbaut zwischen 1838 und 1841 von Gottfried Semper, wurde die Semperoper im August 1944 geschlossen und ein halbes Jahr später durch den Luftangriff der Alliierten zerstört. Ihr Wiederaufbau nahm lange Zeit in Anspruch. Bis zum Jahr 1985 mussten die Dresdner auf ihr berühmtes Bauwerk verzichten. Am 13. Februar 1985, genau 40 Jahre nach der Zerstörung, fand die feierliche Einweihung statt. Auf dem Programm stand »Der Freischütz« von Carl Maria von Weber. An die Eröffnung der neuen Semperoper erinnerten die »Dresdner Festtage« im Februar und März 2010 mit der erstmaligen Verleihung des Dresdner Friedenspreises, den Michail Gorbatschow erhielt. Eng verbunden mit dem Opernhaus ist auch der Semperopernball, der alljährlich im Januar stattfindet.

Der Zwinger

Der Dresdner Zwinger ist das bedeutendste Bauwerk des Spätbarock und gilt mit seinem Kronentor als Wahrzeichen der Stadt. Er entstand von 1710 bis 1728 als Orangerie und höfischer Festspielplatz. Seine detailreiche Pracht gewährt Einblicke in kurfürstliche Geschmäcker und die Prachtentfaltung zur Zeit August des Starken.
Im Zwinger ist heute die Porzellansammlung, die Gemäldegalerie Alte Meister, die Rüstkammer und der Mathematisch-Physikalische Salon untergebracht. Die großzügige Anlage mit Rasen, Springbrunnen und Galerien ist komplett begehbar und lädt in der warmen Jahreszeit zum Flanieren ein.

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