• Lübbecke
  • Espelkamp
  • Rahden
  • Pr. Oldendorf
  • Hüllhorst
  • Stemwede

Chile Teil IV: Einmal Osterinsel und zurück nach Santiago

Reisen ist die große Leidenschaft von Peter Witt. Gemeinsam mit seiner Frau Eva hat er im Laufe der Jahre zahlreiche Länder in Südostasien besucht. Auch nach Nord- und Mittelamerika führten die Beiden verschiedene Touren. Dabei ging es auch - aber eben nicht nur - um Erholung. Weil sie Land und Leute kennen lernen wollten, buchten sie so genannte Studienreisen. Und die hatten hohe Berge ebenso zum Wanderziel wie schwül-warme Regenwälder.
Die jüngste Reise unternahm Peter Witt allein: Der seit 24 Jahren in Lübbecke lebende Krankenhausarzt erlebte im Rahmen einer solchen Studienreise mit Chile ein Land, das nicht unbedingt zu den überlaufenen Touristenzielen gehört. Sogar ein Abstecher zu den Geheimnis umwitterten Osterinseln gehörte zum Programm. Begleiten Sie ihn im vierten und letzten Teil seines Reiseberichtes auf die Osterinseln.

Über die Osterinsel oder auch Rapa nui werden ja immer mal wieder Berichte im Fernsehen gesendet. Ich hatte dadurch völlig andere Vorstellungen von dieser Insel, die am Ostersonntag 1722 von Europäern entdeckt wurde. Sie ist bewaldet, besonders im Süden, und es leben im einzigen Ort im Süden, Hanga Roa, rund 5.000 Einwohner. Dort ist auch der Flughafen. Die längste Ausdehnung beträgt 26 Kilometer, es gibt Berge und nicht mehr aktive Vulkane. Die auf der Osterinsel beheimateten Steinstatuen sind ja von Fotos bekannt. Doch als sie dann vor mir standen, kam ich mir doch recht klein vor! Es sind etwa 1000 Statuen oder Moai bekannt, die größte misst 20,65 Meter. Die bekannteste ist sicher die einzeln stehende Statue mit nachgestalteten Augen und Steinhut auf dem Kopf. Doch über die ganze Insel verteilt finden sich, oft in Gruppen aufgestellt, viele Orte an der Küste mit diesen Moai. Sehr Sehenswert ist auch der Steinbruch, aus dem die Figuren geschlagen wurden, und wo noch ca. 70 Moai stehen oder liegen. Wir haben viel über die Historie gehört, auch wenn davon wieder vieles vergessen wird.

Als begeisterter Hobbytaucher konnte ich an einem Nachmittag mit der dortigen Tauchschule einen Tauchgang im klaren und warmen Wasser (Südsee!) absolvieren - es gibt aber leider wenige "spektakuläre" Fische. Die gesamte Küste ist vulkanisch; nur im Norden gibt es einen schönen Strand mit Palmen und Moai`s. Unser Hotel im Ort war in eine malerische Gartenanlage eingebettet, mit schönem Swimmingpool, so dass diese Tage auf der Osterinsel doch auch einen Erholungseffekt hatte, Wir konnten die milden Abende auf der Terrasse gemütlich ausklingen lassen. Der Rückflug nach Santiago dauerte ca. fünf Stunden, und wir waren wieder spät abends im Hotel, unsere letzte Nacht in Chile. Der letzte Tag in Santiago war wieder ein wunderschöner Sommertag, in den wir nach dem Frühstück mit einer Stadtrundfahrt starteten. Die Stadt machte einen sehr positiven Eindruck auf mich, mit vielen Parks and breiten Straßen. Das Zentrum der Stadt, der Regierungspalast - La Moneda - einst als Münze erbaut, ist ein wunderschöner Bau und wird von den gesamten Ministerien umrahmt. Auch das Wachpersonal am Eingang war sehr freundlich, gegen ein Foto mit ihnen zusammen hatten sie nichts einzuwenden.
Der gemeinsame Abschluss mit einem Essen war in der zentralen Markthalle (Mercado Central) und einem großen Steak! Direkt an der Markthalle beginnt auch die Fußgängerzone. Sie war stark belebt, die Geschäfte geöffnet mit einem vorzüglichem Angebot. Chile ist ein wirtschaftlich starkes Land in Südamerika; wir wurden niemals belästigt oder auch angebettelt. Wir konnten uns sicher in diesem Land bewegen, die Menschen waren freundlich und nicht aufdringlich. Die Reise hat bei mir einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen - wenn nur nicht die Flüge wären! Wie auch die Anreise, so war auch der Rückflug mit der Fluggesellschaft LAN wieder eine Katastrophe. Zwei Stunden Verspätung beim Abflug in Santiago und weitere Verspätung beim Weiterflug in Madrid, so dass natürlich die vorgesehenen möglichen Züge bereits abgefahren waren. Trotz alledem, es war ein schöner Urlaub mit vielen neuen Eindrücken!

Kurznachrichten

Anzeige
Werbe-Button Plansecur

Service

Social