• Lübbecke
  • Espelkamp
  • Rahden
  • Pr. Oldendorf
  • Hüllhorst
  • Stemwede

Chile Teil III: Patagonien bietet jede Menge fantastische Natur

Reisen ist die große Leidenschaft von Peter Witt. Gemeinsam mit seiner Frau Eva hat er im Laufe der Jahre zahlreiche Länder in Südostasien besucht. Auch nach Nord- und Mittelamerika führten die Beiden verschiedene Touren. Dabei ging es auch - aber eben nicht nur - um Erholung. Weil sie Land und Leute kennen lernen wollten, buchten sie so genannte Studienreisen. Und die hatten hohe Berge ebenso zum Wanderziel wie schwül-warme Regenwälder.
Die jüngste Reise unternahm Peter Witt allein: Der seit 24 Jahren in Lübbecke lebende Krankenhausarzt erlebte im Rahmen einer solchen Studienreise mit Chile ein Land, das nicht unbedingt zu den überlaufenen Touristenzielen gehört. Sogar ein Abstecher zu den Geheimnis umwitterten Osterinseln gehörte zum Programm. Begleiten Sie ihn im drittenTeil seines Reiseberichtes nach Patagonien.

Unser Flug am kommenden Morgen war anfangs von wolkenlosem Himmel begleitet. Den am Fenster sitzenden bot sich ein ausgezeichneter Blick auf die südlichen Anden und den Campo de Hielo Sur mit seinen Eismassen. Diese stellen nach der Antarktis und Grönland die drittgrößte zusammenhängende Eisfläche der Welt dar. Ich konnte lange und breite Gletscher erkennen mit den Gletscherseen, auf denen abgebrochene Eisberge schwammen. Erst weiter im Süden wurde es wolkig, schade!
Die Stadt Punta Arenas mit ihren 120.000 Einwohnern liegt direkt an der 1520 gefundenen Schiffspassage zwischen Atlantik und Pazifik, der Magellanstraße, und wurde 1848 gegründet. Da sie auf einen Hügel hinaufgebaut wurde, hat man von dort oben einen super Blick über die Stadt, teile des Hafens, die Magellanstraße und das gegenüberliegende, 36 Kilometer entfernte Feuerland. Im Zentrum der Stadt auf der Plaza Munoz Gamero steht ein Denkmal, das den Seefahrer Magellan stehend zeigt.

Mit dem Bus fuhren wir dann weiter Richtung Norden, vorbei am Hafen, wo ein Kreuzfahrtschiff ankerte. Hier starten die Antarktisfahrten von Chile aus. Der andere Hafen ist Ushuaia auf der argentinischen Seite von Feuerland. Unsere Busfahrt führte uns durch die unendlichen Weiten Patagoniens, vorbei an nicht endenden Einzäunungen der Landgüter (Estanzias) mit Rindern und Schafen. Unterwegs am Seno de Otway - schon einem Meer vergleichbar, da kein gegenüberliegendes Ufer erkennbar, fotografierten wir Magellanpinguine, die Ende März nach Aufzucht der Jungtiere diesen Platz wieder verlassen. Ein im Gelände liegende totes Schaf lockte ca. 20 Andenkondore, die zu den größten flugfähigen Vögeln der Erde mit ca. zwölf Kilogramm Gewicht zählen, und deren Flugmanöver zu beobachten (Flügelspannweite ca. drei Meter) war schon etwas besonderes. Ein gutes Teleobjektiv war da schon sehr sinnvoll!
Unser Endziel Puerto Natales erreichten wir am frühen Abend und wurden in einem vorzüglichen Hotel untergebracht, Hotel Altiplanico Sur. Dieses liegt am Fjord Ultima Esperanza (letzte Hoffnung) und die Namensgebung soll von dem Finder der West- Ost- Passage der Magellanstraße stammen, der alle möglichen Zufahrten absuchte und letztendlich hoffte, dieser Fjord sei die Gewünschte. Er war leider wieder im falschen Fahrwasser! Am folgenden Morgen wurden wir und 6 Uhr geweckt, und nach einem Frühstück begann ein weiterer Höhepunkt unserer Reise: Die Fahrt in den Nationalpark Torres del Peine. Das Schiff startete gegen 8.00 Uhr, und wir fuhren den Fjord nordwärts, vorbei an steilen Felswänden mit Wasserfällen, Kormoranen und teilweise starkem Wellengang. Endziel war erst einmal der Serrano-Gletscher. Noch nie habe ich an der Abbruchkante eines Gletschers (mit schon etwas Abstand) gestanden! Es war schon beeindruckend, bei Sonnenschein die unterschiedlichen Blaufärbungen des Eises zu fotografieren.
Nach einem Mittagessen nahe des Gletschers bekamen wir Schutzkleidung und Schwimmwesten, und unsere Gruppe fuhr mit zwei Zodiacs weiter gen Norden zum Eingang des Nationalparkes. Unterwegs konnten wir einen weiteren riesigen Gletscher von Fern sehen, der sich aus der Eismasse de Campo de Hielo Sur entwickelte, der Glaciar Tyndall. Und immer uns voraus, als Ziel weithin sichtbar, der Monte Almiante Nieto, 2500 Meter hoch, mit seinen drei Torres, der höchste 2850 Meter. Diese Berggruppe ist das Ziel vieler Touristen - die zum Teil das Gebirgsmassiv umwandern - und von Bergsteigern. Auf uns wartete wieder unser Bus (er war auf der Straße vorausgefahren) der uns, entlang von Seen, Bergen und Tälern auf befestigter und staubiger Straße zu unserem Hotel Las Torres im östlichen Teil des Parks brachte.
Der Ort unseres Hotels ist ein riesiges Privatgelände und beginnt am Fluss Paine. Hier wurde in den 30er Jahren eine Brücke gebaut, die auch die Grenze zum Nationalpark hier am Fluss darstellt. Der Bus war zu breit und musste hier parken, d.h. wir mit Gepäck wurden in kleinere Fahrzeuge umgeladen. Die Lenker dieser Fahrzeuge hatten beidseits zum Brückenpfeiler nur wenige Millimeter Spielraum, um das Auto da hindurch zu bekommen; wir waren jedes Mal darüber erstaunt. Eine neuer Brückenbau scheitert an der Zuständigkeit (Privat oder Nationalpark??). Jedenfalls diente uns das Hotel für zwei Nächte als Basislager nach den Besichtigungsfahrten.
Wir waren an der Laguna Azul mit ihrer herrlichen Wasserfärbung, sahen Guanakos, Füchse, Flamingos, Caracaras, Gürteltiere, Magellangänse sowie herrliche Landschaften. Wir waren an zwei großen Wasserfällen und bekamen Mittagessen in einem netten Restaurant auf einer Insel im Lago Pehoe. Noch einen weiteren Gletscher konnten wir besichtigen, kamen durch den großen Gletschersee jedoch nicht so dicht an die Eismasse heran (Glaciar Grey). Große Teile des Nationalparks in der Nähe unseres Hotels wurden im Februar 2005 durch ein Großfeuer vernichtet, viele verbrannte Bäume sind jetzt noch zu sehen. In einem Monat verbrannten ca. 15.000 Hektar Buschlandschaft, wie uns unsere Reiseleiterin erklärte. Viele Touristen, auch aus unserem Hotel, mussten damals ausgeflogen werden. Für uns jedenfalls waren die Tage im Nationalpark Torres del Paine wunderschön bei bestem Wetter bis 30 Grad! Während der Rückfahrt mit dem Bus nach Puerto Natales waren wir dann aber fast alle geschafft, und wohl die meisten sind eingeschlafen.
Unseren letzten Abend in Puerto Natales verbrachten wir in einem netten Restaurant bei gutem Essen und Wein. Am folgenden Morgen ging es zurück nach Punta Arenas zum Rückflug nach Santiago. Auch dort wurden wir wieder im schon von uns bewohnten Hotel untergebracht und kamen erst gegen 23.00 Uhr zur Ruhe. Auch der folgende Tag war wieder anstrengend aber voller freudiger Erwartungen: Wir flogen zur Osterinsel!



 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

dem Bus fuhren wir dann weiter Richtung Norden, vorbei am Hafen, wo ein Kreuzfahrtschiff ankerte. Hier starten die Antarktisfahrten von Chile aus. Der andere Hafen ist Ushuaia auf der argentinischen Seite von Feuerland. Unsere Busfahrt führte uns durch die unendlichen Weiten Patagoniens, vorbei an nicht endenden Einzäunungen der Landgüter (Estanzias) mit Rindern und Schafen. Unterwegs am Seno de Otway - schon einem Meer vergleichbar, da kein gegenüberliegendes Ufer erkennbar, fotografierten wir Magellanpinguine, die Ende März nach Aufzucht der Jungtiere diesen Platz wieder verlassen. Ein im Gelände liegende totes Schaf lockte ca. 20 Andenkondore, die zu den größten flugfähigen Vögeln der Erde mit ca. zwölf Kilogramm Gewicht zählen, und deren Flugmanöver zu beobachten (Flügelspannweite ca. drei Meter) war schon etwas besonderes. Ein gutes Teleobjektiv war da schon sehr sinnvoll!

Unser Endziel Puerto Natales erreichten wir am frühen Abend und wurden in einem vorzüglichen Hotel untergebracht, Hotel Altiplanico Sur. Dieses liegt am Fjord Ultima Esperanza (letzte Hoffnung) und die Namensgebung soll von dem Finder der West- Ost- Passage der Magellanstraße stammen, der alle möglichen Zufahrten absuchte und letztendlich hoffte, dieser Fjord sei die Gewünschte. Er war leider wieder im falschen Fahrwasser! Am folgenden Morgen wurden wir und 6 Uhr geweckt, und nach einem Frühstück begann ein weiterer Höhepunkt unserer Reise: Die Fahrt in den Nationalpark Torres del Peine. Das Schiff startete gegen 8.00 Uhr, und wir fuhren den Fjord nordwärts, vorbei an steilen Felswänden mit Wasserfällen, Kormoranen und teilweise starkem Wellengang. Endziel war erst einmal der Serrano-Gletscher. Noch nie habe ich an der Abbruchkante eines Gletschers (mit schon etwas Abstand) gestanden! Es war schon beeindruckend, bei Sonnenschein die unterschiedlichen Blaufärbungen des Eises zu fotografieren.

Nach einem Mittagessen nahe des Gletschers bekamen wir Schutzkleidung und Schwimmwesten, und unsere Gruppe fuhr mit zwei Zodiacs weiter gen Norden zum Eingang des Nationalparkes. Unterwegs konnten wir einen weiteren riesigen Gletscher von Fern sehen, der sich aus der Eismasse de Campo de Hielo Sur entwickelte, der Glaciar Tyndall. Und immer uns voraus, als Ziel weithin sichtbar, der Monte Almiante Nieto, 2500 Meter hoch, mit seinen drei Torres, der höchste 2850 Meter. Diese Berggruppe ist das Ziel vieler Touristen - die zum Teil das Gebirgsmassiv umwandern - und von Bergsteigern. Auf uns wartete wieder unser Bus (er war auf der Straße vorausgefahren) der uns, entlang von Seen, Bergen und Tälern auf befestigter und staubiger Straße zu unserem Hotel Las Torres im östlichen Teil des Parks brachte.
Der Ort unseres Hotels ist ein riesiges Privatgelände und beginnt am Fluss Paine. Hier wurde in den 30er Jahren eine Brücke gebaut, die auch die Grenze zum Nationalpark hier am Fluss darstellt. Der Bus war zu breit und musste hier parken, d.h. wir mit Gepäck wurden in kleinere Fahrzeuge umgeladen. Die Lenker dieser Fahrzeuge hatten beidseits zum Brückenpfeiler nur wenige Millimeter Spielraum, um das Auto da hindurch zu bekommen; wir waren jedes Mal darüber erstaunt. Eine neuer Brückenbau scheitert an der Zuständigkeit (Privat oder Nationalpark??). Jedenfalls diente uns das Hotel für zwei Nächte als Basislager nach den Besichtigungsfahrten.

Wir waren an der Laguna Azul mit ihrer herrlichen Wasserfärbung, sahen Guanakos, Füchse, Flamingos, Caracaras, Gürteltiere, Magellangänse sowie herrliche Landschaften. Wir waren an zwei großen Wasserfällen und bekamen Mittagessen in einem netten Restaurant auf einer Insel im Lago Pehoe. Noch einen weiteren Gletscher konnten wir besichtigen, kamen durch den großen Gletschersee jedoch nicht so dicht an die Eismasse heran (Glaciar Grey). Große Teile des Nationalparks in der Nähe unseres Hotels wurden im Februar 2005 durch ein Großfeuer vernichtet, viele verbrannte Bäume sind jetzt noch zu sehen. In einem Monat verbrannten ca. 15.000 Hektar Buschlandschaft, wie uns unsere Reiseleiterin erklärte. Viele Touristen, auch aus unserem Hotel, mussten damals ausgeflogen werden. Für uns jedenfalls waren die Tage im Nationalpark Torres del Paine wunderschön bei bestem Wetter bis 30 Grad! Während der Rückfahrt mit dem Bus nach Puerto Natales waren wir dann aber fast alle geschafft, und wohl die meisten sind eingeschlafen.
Unseren letzten Abend in Puerto Natales verbrachten wir in einem netten Restaurant bei gutem Essen und Wein. Am folgenden Morgen ging es zurück nach Punta Arenas zum Rückflug nach Santiago. Auch dort wurden wir wieder im schon von uns bewohnten Hotel untergebracht und kamen erst gegen 23.00 Uhr zur Ruhe. Auch der folgende Tag war wieder anstrengend aber voller freudiger Erwartungen: Wir flogen zur Osterinsel!