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Verbesserte Versorgung von Krebspatienten

Das Darmzentrum am Krankenhaus Bad Oeynhausen setzt weiter auf den Ausbau der Patientenversorgung. Als wichtiger Baustein wurde jetzt ein psychoonkologischer Dienst eingeführt. Profitieren werden die Patienten aus Bad Oeynhausen und Umgebung, die an einem bösartigenTumor im Magen-Darmbereich leiden. Die Therapie- und Operationsmethoden haben sich in den zurückliegenden Jahren ständig weiterentwickelt. Die Heilungs- und Überlebensraten für Krebspatienten sind ständig gestiegen. Dennoch bleibt die Diagnose Krebs ein enorm einschneidendes und das Leben der betroffenen vollkommen veränderndes Ereignis. Deshalb kommt der psychologischen Betreuung eine große Bedeutung zu.

Belastung, auch für die Seele

„Wir erleben es in unserem klinischen Alltag immer wieder, wie belastend die Situation für unsere Patientinnen und Patienten und deren Angehörige ist“, erläutert Dr. Klaus Dieter Rinne, Chefarzt der Abteilung für Allgemeinchirurgie am Krankenhaus Bad Oeynhausen. „Gerade zu Beginn eines häufig sehr langen Behandlungs- und Therapieprozesses ist es wichtig, dass auch das seelische Gleichgewicht, der uns anvertrauten Menschen, mit in den Focus kommt.“

Das Darmzentrum am Krankenhaus Bad Oeynhausen setzt weiter auf den Ausbau der Patientenversorgung. Pro Jahr muss bei etwa 100 Patientinnen und Patienten am Krankenhaus Bad Oeynhausen die Diagnose Darmkrebs festgestellt werden. Ihre ganzheitliche Behandlung kann dank einer Kooperation mit der Abteilung für Psychosomatik der MEDIAN Klinik am Park in Bad Oeynhausen sichergestellt werden. Die psychologische Betreuung wird Christa Alder übernehmen und koordinieren. Sie ist Oberärztin in der Abteilung für Psychosomatik der MEDIAN Klinik am Park. „Für Patienten kann die Diagnosemitteilung Krebs wie ein Schock wirken. Dann ist es wichtig, diese Patienten mit ihren seelischen Nöten nicht allein zu lassen.“

 

Die psychoonkologische Begleitung ist ein Angebot

Die Patienten werden in einem ersten Kontaktgespräch über die psychoonkologischen Unterstützungsangebote informiert. „Es geht dabei nicht nur um den direkten Kontakt im Krankenhaus und am Patientenbett“, betont Chefarzt Rinne. „Welche Probleme ihnen die Erkrankung bereitet, bemerken Patienten häufig erst zuhause, nach einer Behandlung und Operation. Dann sind sie dankbar, wenn sie bereits informiert sind und wissen, wie sie Hilfe bekommen können.“ Am Krankenhaus Bad Oeynhausen wird zunächst eine Psychoonkologin an zwei Stunden in der Woche präsent sein und den Patientinnen und Patienten ein Gesprächsangebot unterbreiten.

Dabei ist der Kontakt nicht nur auf die Darmkrebspatienten beschränkt. Alle Menschen, die im Krankenhaus Bad Oeynhausen behandelt werden und an einem bösartigen Tumor leiden, können die psychoonkologische Behandlung in Anspruch nehmen.

Fächerübergreifende Vernetzung für optimale Patientenbetreuung

Zusätzlich nehmen die kooperierenden Psychotherapeuten der MEDIAN Klinik am Park auch an den regelmäßigen Tumorkonferenzen im Krankenhaus Bad Oeynhausen teil. Hier werden alle Fälle, fächerübergreifend, im Sinne einer optimalen Patientenversorgung, mit Medizinern der unterschiedlichen Disziplinen, besprochen und analysiert. Die Mediziner in Bad Oeynhausen arbeiten dabei auch eng mit den Onkologen, den Spezialisten für bösartige Tumorerkrankungen am Johannes Wesling Klinikum Minden zusammen. Je nach Verlauf kann es für die Patienten sehr wichtig werden, dass sie innerhalb eines Behandlungsnetzwerkes die optimale Versorgung in der Diagnostik und der Therapie erhalten. Dies gewährleisten die Mühlenkreiskliniken durch die Zusammenarbeit der unterschiedlichen Fachabteilungen und Experten an den Standorten Bad Oeynhausen und Minden.

Unser Foto zeigt Christa Alder, Oberärztin der Abteilung für Psychosomatik der MEDIAN Klinik am Park in Bad Oeynhausen und Dr. Klaus Dieter Rinne, Chefarzt der Abteilung für Allgemeinchirurgie am Krankenhaus Bad Oeynhausen, die sich über die enge Zusammenarbeit im Sinne einer optimalen Patientenversorgung freuen. (Text: Ulrike Meyer auf der Heide / Mühlenkreiskliniken – Foto: MKK)

 

 

 

 

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