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Sie haben "Knie"? Hier gibt's vielleicht Hilfe

Andauernde Schmerzen im Knie können zu einer extremen Belastung werden. Viele Menschen mit diesem Problem stellen zunächst ihre sportlichen Aktivitäten ein. Später fällt ihnen oft jeder Schritt schwer. Ursache können Fehlstellungen, Unfälle und deren Spätfolgen oder auch einfach anhaltende sportliche oder berufliche Überlastung sein. Um genau diesen Patienten noch gezielter helfen zu können, ist es dem Krankenhaus Bad Oeynhausen gelungen, ungewöhnliche Wege zu gehen.

Seit dem Spätsommer 2015 arbeitet Dr. Eckhard Jungmann in Teilzeit als Oberarzt in der Klinik für Unfall-, Hand- und Orthopädische Chirurgie des Krankenhauses. In seiner übrigen Arbeitszeit praktiziert der ausgewiesene Kniespezialist weiterhin in seiner orthopädischen Praxis in Herford. „Ich freue mich sehr, dass wir mit dem Kollegen Jungmann unsere Expertise im Bereich der Behandlung von Erkrankungen des Kniegelenks deutlich vertiefen konnten“, betont Dr. Mirko Schneider, Chefarzt der Klinik. „Dr. Jungmann behandelt bei uns vor allem Patienten mit Sportverletzungen am Knie, aber auch Patienten, die einen Gelenkersatz oder Teilgelenkersatz benötigen.“

Andauernde Schmerzen im Knie können zu einer extremen Belastung werden.

Der Kniespezialist Dr. Eckhard Jungmann (links) ergänzt die Kompetenz im Team der Klinik für Unfallchirurgie, Hand- und Orthopädische Chirurgie von Chefarzt Dr. Mirko Schneider. (Foto: MKK)

Jahrelange Erfahrung

Der Facharzt für Orthopädie, Sportmedizin und Chirotherapie verfügt über eine jahrzehntelange Erfahrung im Bereich der Operation von Kniegelenken. In dieser Zeit machte er alleine mehr als 4.000 rekonstruktive Eingriffe an den Kreuzbändern. „Wir haben ganz unterschiedliche Möglichkeiten, auf die Beschwerden und die Bedürfnisse des Patienten heutzutage einzugehen“, erklärt Jungmann. „Unser Spektrum reicht vom kurzen, minimalinvasiven Eingriff bei kleineren Veränderungen im Knie, über die meist auch minimalinvasiv durchgeführte Rekonstruktion aller Strukturen des Kapsel- Bandapparates bei komplexen Knieverletzungen, bis zur Implantation von Teil- oder Vollprothesen.“

Dabei haben die Medizin und die Forschung in den vergangenen Jahren erhebliche Fortschritte gemacht. Gerade für Patienten, die gerne sportlich aktiv sind, war die Nachricht, dass sie nur durch das Einsetzen einer Prothese wieder schmerzfrei sein würden noch vor Jahren eine echte Hiobsbotschaft. „Mit einer modernen Schlittenprothese ist auch Tennis spielen nicht mehr unmöglich“, zeigt Chefarzt Schneider die aktuellen Möglichkeiten auf. „Mit einer Vollprothese kann man zwar nicht mehr alpin Skifahren, aber Langlauf, Radfahren oder Schwimmen gehen ganz hervorragend.“

Ständiger Fortschritt

Bei der Kniegelenkersatztherapie haben die Gelenkexperten in den zurückliegenden Jahren die Erfahrung gemacht, dass die Prothesen etwa 15 bis 20 Jahre halten. Bei den aktuell genutzten Medizinprodukten ist noch einmal von einer längeren Lebensdauer auszugehen. In Zukunft, so die Einschätzung der beiden Mediziner, werde es noch weitere Behandlungsmöglichkeiten geben. Gerade der Einsatz von biologischen Implantaten, werde eine immer wichtigere Rolle spielen.

Nach den ersten Monaten im Behandlungsteam am Krankenhaus Bad Oeynhausen fühlt sich der neue Oberarzt Jungmann schon sichtlich wohl. „Ich bin beeindruckt von der Breite des Fachwissens und Könnens meiner Kollegen“, betont der Kniespezialist. „Gerade die Zusammenarbeit mit den ärztlichen Kollegen in den anderen Disziplinen und mit den anderen Berufsgruppen, sei es im OP oder auf der Station, sind hier im Krankenhaus Bad Oeynhausen von einer hohen Professionalität geprägt. (Text: Steffen Ellerhoff - Mühlenkreiskliniken AöR)

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