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Rundes Angebot auf Entbindungsstation

„Wir haben uns auf der Entbindungsstation rundum sehr gut betreut gefühlt“, sagen die frischgebackenen Eltern der kleinen Eni, Christina Ramser und Janis Wagner. Dazu hat die professionelle Versorgung durch Ärzte, Krankenschwestern und Kinderkrankenschwestern beigetragen. Aber sicher auch die neu eingeführte Integrative Wochenbettpflege, bei der eine Hebamme wochentags fest im Stationsteam mitarbeitet.

„Wir haben uns auf der Entbindungsstation rundum sehr gut betreut gefühlt“, sagen die frischgebackenen Eltern der kleinen Eni, Christina Ramser und Janis Wagner.„Wir möchten, dass sich Schwangere, junge Mütter und Väter bei uns wohlfühlen“, sagt Tanja Warda, Geschäftsführerin des Krankenhauses Lübbecke-Rahden. Deshalb hat sie das Konzept, das eine zusätzliche Stelle für eine Hebamme beinhaltet, initiiert und gemeinsam mit allen Beteiligten in der Entbindungsstation 7 West eingeführt. „Ich kannte die Integrative Wochenbettpflege bereits und bin inhaltlich total davon überzeugt“, sagt Tanja Warda. „Ich finde es wichtig, dass die Hebammen auch auf der Station präsent sind und die jungen Mütter zusätzlich zu den Krankenschwestern unterstützen“, so die Geschäftsführerin. „Jetzt ist das Angebot auf der Station rund“, freut sie sich.

Betreuung durch ein interprofessionelles Team
Im Januar begann eine kleine Gruppe, das Konzept mit Leben zu füllen. „Meine Kollegin, Frauke Werner-Winkelmeier, und ich haben die Schwestern begleitet, um den Ablauf kennenzulernen und zu schauen, welche Bausteine wir übernehmen und wo wir etwas aus unserer Arbeit als Hebammen ergänzen können“, sagt Marion Skeretsch.

Am ersten April 2014 startete das Projekt, das die ganzheitliche und patientenorientierte Betreuung der Schwangeren und Mütter durch ein interprofessionelles Team aus Kinderarzt, Krankenschwestern, Kinderkrankenschwestern, Stillberaterinnen und Hebammen enthält. Schon viele junge Mütter haben das zusätzliche Angebot wahrgenommen. „Wir Hebammen bieten in erster Linie Zeit und Raum für Gespräche, unterstützen und beraten rund um Mutter und Kind“, so Hebamme Marion Skeretsch. Dazu gehören Themen wie die Geburt, die Säuglingspflege oder das Stillen. Sie informieren auch über das Kindergeld oder Kurse wie Babymassage oder Babyschwimmen in der Elternschule. Das alles findet Hand in Hand mit den Kinderkrankenschwestern statt. „Wir profitieren voneinander und bündeln den großen Wissensschatz, den beide Seiten mitbringen“, sagt Marion Skeretsch. „Es ist ein gutes Miteinander.“

Eine gute Unterstützung für den Start ins Leben
„Das vielseitige Angebot der Entbindungsstation ist wirklich eine gute Unterstützung für den Start ins Leben“, sagt Christina Ramser. Die Gespräche mit der Hebamme und die Unterstützung durch die Kinderkrankenschwestern hätten ihr Sicherheit im Umgang mit ihrer kleinen Tochter gegeben. Denn nach der Geburt tauchen erfahrungsgemäß viele Fragen auf. „Ich musste gar nicht klingeln, die Hebamme kam regelmäßig“, so die junge Mutter. „Sie hat uns auch gesagt, worauf man achten muss und was wichtig ist“, ergänzt Janis Wagner. Er hat seine kleine Tochter beispielsweise im Beisein der Hebamme gebadet.

„Ich bin stolz und froh, dass wir die Integrative Wochenbettpflege anbieten können, es ergänzt wunderbar unser bereits vorhandenes Spektrum“, sagt Dr. Albert Neff, Chefarzt der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe am Krankenhaus. (Text: Ulrike Meyer auf der Heide)

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