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Knallbunte Klebestreifen für mehr Gesundheit

Grün, pink, blau, schwarz. Es sind die bunten Farben auf der Haut, die dem Betrachter sofort auffallen. Diese bunten Bänder, sogenannte Tapes, bringen Linderung bei den unterschiedlichsten Beschwerden. Sie werden auf Schulter, Armen, Beinen, Füßen, dem Rücken und dort am Körper angebracht, die Schmerzen bereiten.

Diese bunten Bänder, sogenannte Tapes, bringen Linderung bei den unterschiedlichsten Beschwerden. Sie werden auf Schulter, Armen, Beinen, Füßen, dem Rücken und dort am Körper angebracht, die Schmerzen bereiten.Insgesamt 20 Physiotherapeuten aus der Auguste-Viktoria-Klinik (AVK) und der Klinik Porta Westfalica trafen sich in der Physikalischen Therapie der AVK, um sich in dieser speziellen Methode weiterzubilden. „Das gemeinsame Lernen und der damit verbundene Informationsaustausch mit Kolleginnen und Kollegen war sehr bereichernd. Wir alle haben viel gelernt und freuen uns, dieses Wissen direkt an unsere Patientinnen und Patienten weitergeben zu können“ erklärt Elke Immohr, Leiterin der Physikalischen Therapie der Auguste-Viktoria-Klinik.Wichtig dabei ist, das theoretische Wissen, praktisch anzuwenden. So wissen die Physiotherapeuten auch, wie ein Patient sich fühlt.

Taping aus Japan

Die kinesiologische Tapingmethode wurde Anfang der 1970er Jahre vom japanischen Chiropraktiker Dr. Kenzo Kase entwickelt. Sein Hauptziel war es, körpereigene Heilungsprozesse durch ein spezielles Material bzw. durch die entsprechende Anlagetechnik zu unterstützen, ohne die Bewegungsfähigkeit von Gelenken und Muskulatur einzuschränken. Nach Deutschland kam die Methode über den Leistungssport.

Durch das Tape wird eine ständige Zug- und Druckbelastung der oberflächlichen und tieferliegenden Muskelpartien erzeugt. Dies wiederum führt zu einer erhöhten Anspannung und Durchblutung dieser Muskelpartien, so dass ein Muskelschwund verhindert wird und der Heilungsprozess schneller voranschreitet. Unsere Fotos zeigen Physiotherapeuten bei der Fortbildung im Selbstversuch sowie Caroline Knust mit Tapes auf den Armen. (Text: Ulrike Meyer zur Heide – Mühlenkreiskliniken AöR / Fotos: MKK)

 

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