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Fingerspitzengefühl zaubert ein Lächeln hervor

Ob eine ausführliche Information vor der Wahl des Zahnersatzes oder Fragen bei der Eingewöhnung von prothetischer Versorgung: Der Zahntechnikermeister vor Ort agiert schnell und unbürokratisch. „Auf diesen Service können Patienten vertrauen“, betont Francesco Di Meo, Inhaber des HDM Dentallabors GmbH in Lübbecke.

Auch die enge Zusammenarbeit zwischen Zahnarzt und Zahntechnikermeister ist für Patienten von besonderer Bedeutung. Um für jeden Patienten individuellen Zahnersatz herzustellen, werden viele Arbeitsabläufe innerhalb einer Behandlung koordiniert. Mit dem persönlichen Kontakt zwischen Zahnarzt und Zahntechnikermeister wird jeder Arbeitsschritt vom Abdruck bis zum Einbringen des Zahnersatzes im Sinne des Patienten schnell abgestimmt. 

Ob eine ausführliche Information vor der Wahl des Zahnersatzes oder Fragen bei der Eingewöhnung von prothetischer Versorgung: Der Zahntechnikermeister vor Ort agiert schnell und unbürokratisch. „Auf diesen Service können Patienten vertrauen“, betont Francesco Di Meo, Inhaber des HDM Dentallabors GmbH in Lübbecke.

Persönliche Kommunikation mindert Risiken

Gerade bei komplexen Behandlungen hilft ein schneller persönlicher Austausch zwischen Praxis und Dentallabor eventuelle Risiken zu vermeiden. Die Patienten erwarten eine optimale Qualität. Zahnersatz soll gut verträglich sein und lange halten. Diese steigenden Ansprüche erfordern bei der zunehmend komplexer werdenden Anfertigung des Zahnersatzes präzises Arbeiten aller Beteiligten.

Zwar ist der Zahnarzt gegenüber seinem Patienten alleine verantwortlich. Nur er kennt von Beginn an den Patienten und dessen individuelle Situation. Der Zahntechnikermeister bleibt im Hintergrund jedoch der wichtigste Partner des Zahnarztes. Er kennt die diffizilen Techniken und besitzt das Detailwissen über die vielfältigen Möglichkeiten der Versorgung von Patienten mit Zahnersatz.

Das jeweilige Know-how zwingt beide Fachleute zu einem intensiven Austausch zum Wohle des Patienten.

Kommunikation bei jedem Arbeitsschritt sichert Qualität

Beginnend mit dem Auftrag des Zahnarztes an das Meisterlabor über den Terminplan, die Präparation und Abdrucknahme bis zum Transport der fertigen Arbeiten. Zahnarztpraxen und zahntechnische Labore stimmen sich während der gesamten Phase der Herstellung von Zahnersatz miteinander ab. Darüber hinaus wird der Prozess durch Einzelgespräche, Schulungen oder Hilfestellung bei organisatorischen Fragen immer wieder optimiert. Das führt zu einer Qualität, die sich mit jedem Lächeln sehen lassen kann.

Die Bandbreite der Arbeitsgebiete im Dentallabor ist groß und umfasst nicht nur rein technische Aufgaben, sondern auch die Beratung von Arzt und Patient. Damit der Zahnersatz auch für Kenner kaum vom echten Zahn zu unterscheiden ist, nutzen Zahntechniker zahlreiche Methoden.

Im Dentallabor wird Zahnersatz hergestellt, repariert oder ergänzt. Doch was zählt eigentlich alles zum Begriff „Zahnersatz“?

 Der Zahntechnikermeister vor Ort agiert schnell und unbürokratisch

Da wäre zum einen der herausnehmbare Zahnersatz. Dieser besteht hauptsächlich aus Materialien wie Kunststoff sowie Kunststoff in Verbindung mit gegossenen Halte- und Verbindungselementen, den sogenannten Modellgussprothesen. Festsitzender Zahnersatz wie Kronen und Brücken besteht in der Regel aus Edelmetall oder zahnkeramischen Massen. Kombinationen zwischen beiden Versorgungsformen bildet der festsitzend herausnehmbare Zahnersatz, wie zum Beispiel Teleskopzahnersatz sowie Steg- und Geschiebeversorgungen. Darüber hinaus gehören auch kieferorthopädische Geräte und Hilfsmittel, Kieferbruch- und Parodontoseschienen, Zahnersatz auf Implantaten - sogenannte „Suprakonstruktionen“ - zu den Arbeitsergebnissen des Zahntechnikers.

Um all dies passgenau und individuell herstellen zu können, sind ein paar Talente gefragt: „Farbempfinden, Geduld, dreidimensionales Vorstellungsvermögen und natürlich Phantasie und Kreativität sowie die Bereitschaft sich ständig weiterzubilden sind wichtig in diesem Beruf“, weiß Zahntechnikermeister Francesco Di Meo aus Lübbecke zu berichten. „Diese Eigenschaften perfektioniert man im Laufe der Jahre, und erst nach einigen Berufsjahren ist man so richtig gut.“

Fingerspitzengefühl ist nötig

Der Zahnersatz soll im Mund des Patienten kaum vom echten Zahn zu unterscheiden sein, und dafür kann der Zahntechniker einiges tun. Er wählt anhand des Gebisses des Patienten künstliche Zähne nach Farbe und Form sowie nach funktionellen, phonetischen und ästhetischen Gesichtspunkten aus. Um das individuell beste Ergebnis zu erzielen, arbeitet er mit vielen unterschiedlichen Materialien, darunter Gipse, Kunststoffe, verschiedene Metalle, Keramiken und Wachse. Auch die Techniken sind sehr unterschiedlich – vom Modellieren, Gießen, Brennen und Polymerisieren reichen die  Arbeiten bis hin zum Fräsen, Schleifen und Polieren. „In der Dentaltechnik gibt es ständig Neuerungen, sowohl was die Technik, als auch, was die Materialien angeht. Um innovativ zu sein, muss man sich ständig fortbilden“, erklärt Francesco Di Meo.

Der Rat des Zahntechnikers ist gefragt

Waren Dentallabore früher eher reine Zulieferer für Zahnarztpraxen, werden Zahntechniker heute mehr und mehr auch beratend tätig. Mit dem Zahnarzt bespricht der Zahntechnikermeister beispielsweise die beste, technisch machbare Lösung eines bestimmten Falles und erklärt ihm die möglichen Ausführungen. Auch schicken Zahnärzte immer häufiger ihre Patienten zum Zahntechniker. Durch den direkten Kontakt wird das Ergebnis natürlich umso besser. Denn nicht nur Form und Farbe, auch die Oberflächengestaltung kann so optimiert werden. In manchen Fällen kommt der Patient auch mit dem bereits eingesetzten Zahnersatz noch einmal ins Labor, damit die Farbe erneut angepasst werden kann. Echte Maßarbeit also – wie der Anzug beim Herrenschneider.

Diese Maßarbeit wird immer Aufgabe des Zahntechnikers bleiben. Einzelne Arbeitsschritte, die heute durch computergestützte Systeme automatisiert werden können seine Arbeit erleichtern und optimieren, werden aber die individuelle Fertigung nicht übernehmen können. (Quelle: Initiative proDente e.V.)

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