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Fakten zum Essen ohne Fleisch

Hätten Sie’s gewusst: Der 1. Oktober eines jeden Jahres ist der „Weltvegetariertag“. OK – ist vielleicht nicht lebenswichtig, aber es macht durchaus Spaß und Sinn, auch mal in eine Möhre zu beißen oder eine Kohlroulade zu „naschen“, als permanent in Richtung Schnitzel oder Steak zu schielen.

Hätten Sie’s gewusst: Der 1. Oktober eines jeden Jahres ist der „Weltvegetariertag“. Im Mythos der Odyssee tauchte die Idee, sich mit pflanzlichen Lebensmitteln zu ernähren, erstmalig auf. Dort wird vom Naturvolk der Lothophagen erzählt, das sich von der Zauberpflanze Lotos ernährte. Historisch gesichert ist der Vegetarismus in Europa seit dem 6. Jahrhundert v. Chr., wahrscheinlich propagiert durch den griechischen Philosophen Pythagoras. In Deutschland war der Vegetarismus Ende des 19. Jahrhunderts eine wichtige Bewegung. Viele Vereine wurden gegründet. Kurz vor Beginn des zweiten Weltkrieges lebten fast 1.000 Menschen in einer „Vegetarischen Obstbaugenossenschaft“. Heute gibt es in Deutschland etwa 6 Millionen Vegetarier.

Neben Vitaminen, Kohlenhydraten und Mineralstoffen enthalten pflanzliche Lebensmittel auch Ballaststoffe. Ernährungswissenschaftler haben herausgefunden, dass Ballaststoffe die Gefahr von Darmkrebs senken. Mehr als 100.000 sekundäre Pflanzenstoffe sind heute bekannt. Sie geben Pflanzen Farbe, Duft und Geschmack und werden gebildet, um natürliche Feinde abzuwehren. Sobald wir ein scharfes Radieschen, eine gelbe Paprika oder würzig duftenden Knoblauch essen, nehmen wir diese Schutzstoffe mit auf. Im Körper wirken sie dann auf vielfältige Weise.

Pflanzliches Eiweiß lässt sich leichter als tierisches verdauen. Und es enthält von Natur aus weniger Fett als Lebensmittel tierischer Herkunft. Sehr viel leicht verdauliches Eiweiß ist in Sojabohnen enthalten. Aber auch Hülsenfrüchte, etwa Bohnen und Linsen, sind tolle Eiweißlieferanten.

Wer häufig oder immer vegetarisch isst, sollte auf eine ausreichende Versorgung mit Eisen achten. Pflanzliche Eisenquellen sind grünes Gemüse, etwa Spinat oder Fenchel, sowie Vollkornbrot. Um Eisen aufzunehmen, hilft Vitamin C, das zum Beispiel in frischen Erdbeeren oder Paprika steckt.

Der Weltvegetariertag wird jedes Jahr am 1. Oktober begangen. Die erste deutsche Stadt, die einen vegetarischen Tag eingeführt hat, ist Bremen. Hier sollen jeden Donnerstag hauptsächlich pflanzliche Produkte auf den Tisch kommen. Sicher, Steaks und Bratwurst schmecken lecker. Doch auch pflanzliche Lebensmittel sind für eine ausgewogene Ernährung wichtig. AP

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