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William Stern - Der Erfinder des IQ

Aber vom überaus erfolgreichen Wirken, Forschen und Lehren Sterns zeugt in der Hansestadt heute nicht mehr viel, denn seine ehemaligen Wirkungsstätten existieren nicht mehr. Allerdings gibt es dort auch heute noch die "William Stern Gesellschaft für Begabtenforschung und Begabtenförderung e.V.".

Aber vom überaus erfolgreichen Wirken, Forschen und Lehren Sterns zeugt in der Hansestadt heute nicht mehr viel, denn seine ehemaligen Wirkungsstätten existieren nicht mehr. Allerdings gibt es dort auch heute noch die "William Stern Gesellschaft für Begabtenforschung und Begabtenförderung e.V.". William Stern und seine Frau Clara dokumentierten in der eigenen, kleinen und langsam wachsenden Familie die Entwicklung und Fortschritte der eigenen Kinder - drei sollten es insgesamt werden: Hilde, Eva und Günther.
Akribisch genau, jedes Datail erfassend und schriftlich festgehalten, so dass sich nach 18 Jahren insgesamt sage und schreibe 4.963 Seiten ergaben. Damit schuf Stern eine Grundlage für Bahn brechende wissenschaftliche Erkenntnisse, die die Grundlagen für die Formel zum "IQ" wurden, die auch bei der restlichen Welt für Anerkennung sorgte.
Stern wird 1891 in Berlin geboren und erarbeitet sich nach Stationen in Breslau und Hamburg als Psychologe mit überaus großen Einsatz und Fleiß eine Weltstellung. Dieses ist leider heute, nach seinem Tod im Jahre 1938 im amerikanischen Exil, weitgehend in Vergessenheit geraten.
Martin Tschechne hat eine überaus gute Biographie vorgelegt, die flott zu lesen ist, auch wenn man sich eigentlich für Psycholgie und alte Thesen bisher nicht sonderlich interessiert hat. Es sollte auch erwähnt sein, dass dieses Buch unter der Rubrik "Hamburger Köpfe" durch die "ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius" ermöglicht wurde.

"William Stern"von Martin Tschechne, ISBN 3-8319-0404-9, Ellert& Richter Verlag, 14,90 Euro.(dbk)

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