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„Das Arkham Manuskript“: etwas für Sci-Fi-Fans

Wilfried Bremermann ist immer für eine Überraschung gut, wenn es um die Schauplätze seiner Krimis geht. Und das gilt auch für die Geschichten, die der im ländlichen Hille im Kreis Minden-Lübbecke lebende Autor erzählt.

Nach der „Babylon-Falle“, die dramatisch auch im heimischen Rahden spielte, setzt Bremermann nun über den Großen Teich in die USA, in den Bundesstaat Massachusetts. Dort, in dem kleinen Kaff Arkham mit großem Uni-Namen, beginnt „Das Arkham Manuskript«, eine Story, die man getrost in die Kategorie „Sci-Fi“ einordnen kann. In Zeiten, in denen „Star Wars“ ja geradezu phänomenale Erfolge einheimst – wieder einmal -, ist ein didaktischer Ausflug in dieses Genre ja sicher auch keine schlechte Idee.

Nach der „Babylon-Falle“, die dramatisch auch im heimischen Rahden spielte, setzt Bremermann nun über den Großen Teich in die USA

Da wie hier geht es um Macht: da um die galaktische, hier um die irdische. Die versucht ein Uni-Professor mit Hilfe eines uralten Wesens, das tief im Meer lebt, an sich zu reißen. Dazu muss er in den Besitz eines uralten Buches mit geheimen Formeln kommen...

Und so beginnt eine Jagd nach Buch und zur Weltrettung, die den Leser sowohl in eine Legendenstadt in die Antarktis führt wie auch in geheimnisvolle Tiefen des Pazifiks. Auf 323 Seiten entwickelt der Autor eine phantastische Geschichte, die ihren Reiz aus dem eher Unwahrscheinlichen zieht denn aus „alltäglichem Mord und Totschlag“. 

Nicht-Sci-Fi-Fans werden sich wohl „durchbeißen“ müssen, Freunde dieses Genres werden ihre Freude mit und an dem Buch haben. Die vielleicht noch größer sein könnte, würde auf die manchmal etwas hölzern wirkende Ausdrucksweise verzichtet, die deplatziert wirkt und die Geschichte hemmt...

„Das Arkham Manuskript“, Thriller von Wilfried Bremermann, 323 Seiten, Tredition-Verlag, ISBN 978-3-7323-6948-5, im Buchhandel 12,99 Euro.