• Lübbecke
  • Espelkamp
  • Rahden
  • Pr. Oldendorf
  • Hüllhorst
  • Stemwede

Urtypisch berlinerisch und westfälisch genießen

Kulinarisch bleibt in Berlin so gut wie kein Wunsch unerfüllt. Berlin gehört ohne Zweifel zu den Städten, die problemlos eine Reise zu den unterschiedlichsten Kochtöpfen der Welt ermöglichen, sei es japanisches Sushi, türkischer Döner, koreanisches Kimchi oder äthiopisches Fladenbrot. Diese enorme Auswahl führt nicht selten dazu, einen wichtigen Bestandteil Berlins zu vergessen, nämlich die typische Berliner Küche. Wer also wieder mal eine Reise in die Hauptstadt unternimmt und das beste der urtypischen Berliner Gerichte kosten möchte, der geht am besten in das Wirtshaus Max und Moritz, zentral gelegen auf der Kreuzberger Oranienstraße.

Betrachtet man die Speisekarte im Max und Moritz, so lässt sich auf den ersten Blick kaum vermuten, dass das Wirtshaus mit Michael Kuhlmann von einem gebürtigen Lübbecker geführt wird. Auf den zweiten Blick verrät allerdings das Angebot an Mettenden der Fleischerei Reinköster aus Lübbecke, Wacholder und Lübbecker Barre Bier den unverkennbaren westfälischen Einschlag. Alle Lübbecker, die sich also in der Hauptstadt befinden, können sich sicher sein, im Max und Moritz ein Stückchen Heimat zu finden. 

Jeder, der nun einen Besuch im Max und Moritz erwägt, dem sei geraten, einen guten Hunger und Appetit mitzubringen. Natürlich bietet die Speisekarte auch Alternativen für die nicht so guten Esser, zum Beispiel Heißes aus Witwe Boltes Suppentopf oder Elsässer Flammkuchen mit den unterschiedlichsten Belägen. Auch für die Vegetarier und gesundheitsbewussten Zeitgenossen wird im Max und Moritz gesorgt, denn es gibt eine Vielzahl unterschiedlicher Salate, die mit einer extrem leckeren Orangenvinaigrette serviert werden. Je nach persönlicher Vorliebe kann man zwischen einem Salat mit gebratenen Gemüsemaultaschen, mit gebackenem Ziegenkäse oder klassisch mit gebratenen Hähnchenbruststreifen wählen.

Doch um tatsächlich das Wirtshaus mitsamt seiner Berliner Küche zu erleben, so muss man sich an eine der Altberliner Spezialitäten wagen. Zu empfehlen sei hier besonders Witwe Bolte’s Schlachteplatte, die mit Eisbein, Kasseler, Rauchenden, je nach Wunsch Grünkohl oder Sauerkraut und Salzkartoffeln, keinen Wunsch mehr offen lässt. So gewinnt der Gast einen garantiert tiefen Einblick in die Berliner Küche und kann gleichzeitig sicher sein, vollends satt zu werden.

Wer nun doch noch Platz für ein kleines Dessert hat, der kann zwischen süßen Flammkuchen, roter Grütze mit Vanillesoße, hausgemachtem Apfelstrudel oder auch Panna Cotta mit Waldbeerensauce wählen. Denn, auch das Max und Moritz wäre nicht in Berlin, wenn es nicht mittlerweile einen kleinen internationalen Einschlag auf der Speisekarte gäbe, und sei es auch nur aus Norditalien. 

Bildergalerie