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Sieger von heute und morgen beim ISTAF

Olympiasieger, Olympiateilnehmer und eine ganze Menge weiterer Spitzensportler – das alles bietet in jedem Jahr das Berliner ISTAF 2012, das Internationale Stadionfest im Olympiastadion der deutschen Hauptstadt. An diesem sonnigen Sonntag strömten mehr als 50.000 Besucher in die Arena, darunter jede Menge Familien und Sportgruppen von Mini bis Maxi. Und weil es als Fest für alle gedacht war, kamen auch die Kleinen ganz groß raus.

Die Veranstalter hatten einen Wettbewerb für Berliner Schulmannschaften ausgeschrieben: zwei Stadionrunden, aber als Staffellauf 16x50 Meter konzipiert. Unter dem tosenden Beifall rannten vielleicht sogar Sieger von Morgen über die blaue Tartanbahn. Und da machte es nichts aus, dass im Eifer des Gefechtes vergessen wurde, den Staffelstab zu übernehmen. Spaß gemacht hat es allen Läufern und Zuschauern.

Was Kleinen passiert, kann auch Großen passieren: So geschehen bei der Premiere des Mix-4-100-Meter-Laufes. Jede Mannschaft bestand aus zwei Frauen und zwei Männern. Auch hier klappte mancher Wechsel noch nicht astrein. Aber es ist ja noch Zeit zu trainieren, bis diese Disziplin vielleicht mal olympisch wird.

Als internationales Sportfest ausgeschrieben durfte natürlich auch die Nationalhymne nicht fehlen, bevor die echten Wettbewerbe begannen. Betty Heidler z.B. war dabei – die Hammerwerferin, deren Bronzemedaille in London nach der Messpanne erst nach längerer Zeit feststand. Sie gewann das Hammerwerfen souverän ebenso wie Gold-Diskuswerfer Robert Harting, der seinen Siegeszug in Berlin unangefochten fortsetzte. Und auch der Olympia-Zweite Björn Otto wurde seiner Favoritenrolle gerecht – so wie auch Felix Sanchez. Der Sieger aus der Dominikanischen Republik  über die 400-Meter-Hürden gewann die Stadionrunde über die Hürden auch in Berlin klar.

Aber nicht nur gucken war erlaubt und willkommen – es gab auf den Wiesen vor dem Stadion auch Mitmachstationen, an denen sich Kinder und Jugendliche sportlich betätigen und so mit der Erkenntnis nach Hause gehen konnten, dass „Sport in der Glotze“ zwar ganz nett sein kann, „Sport in echt“ aber viel spannender und fröhlicher.

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