• Lübbecke
  • Espelkamp
  • Rahden
  • Pr. Oldendorf
  • Hüllhorst
  • Stemwede

Schokolade löffeln im La Maison du Chocolat

Manchmal ist es einfach zu viel. Die Hipster, die Mamis in Prenzlberg, die versifften Start-up Unternehmer, denen man, wenn man nicht wüsste, was selbige verdienen, am liebsten einen Euro in die Hand drücken würde. Eine kurze Pause von der Großstadt kann manchmal Wunder wirken und die Liebe neu entfachen. Falls Sie also mal in Berlin sind und einen Tag das erfrischend unhippe Umland erkunden wollen, kann es nur in das (positiv gemeint) verstaubt-konservative Potsdam gehen.

Fahren Sie mit der S-Bahn von Berlin aus in angenehmen 40 Minuten zum Potsdam Bahnhof und spazieren Sie von dort aus in ungefähr zehn Minuten in die Potsdamer Innenstadt. Schlendern Sie herum und alsbald sollte der Weg in Richtung Holländisches Viertel führen. Wer jetzt in einem Campingplatz am See gelandet ist und von unseren westlichen Nachbarn ein kühles Hergaarden angeboten bekommt, hat sich verlaufen. Austrinken und zum historischen (!) Holländischen Viertel zurück.

Dort angekommen, sollten Sie sich nicht von den zahlreichen Cafés zum Verschnaufen anregen lassen, sondern schnurstracks ins La Maison du Chocolat gehen. Bekannt ist das Café über die Stadtgrenzen hinaus für hervorragenden Kuchen und eine Trinkschokolade, die wahrlich ihresgleichen sucht.

Die Schokolade kommt hier nicht lieblos aus der Maschine, sondern wird mit Schokotalern und heißer Milch frisch zubereitet. Das Ergebnis ist eine mächtige Tasse Schokolade, die aufgrund ihrer Konsistenz gelöffelt werden muss. Ein Traum für Schokoliebhaber - und ein Alptraum für die Konfektionsgröße. Neben der Trinkschokolade sollten Sie sich ebenfalls von der hervorragenden Kuchenauswahl faszinieren lassen und, sofern denn noch Platz vorhanden ist, ein Stück genießen. Bedenken Sie nur, dass man sich, unabhängig von den Kalorien, am besten für eine der Spezialitäten entscheidet. Von unseren drei Testern mussten alle nach dem Verzehr der Trinkschokolade vor der Kuchentheke kapitulieren.

Schade eigentlich...aber wir kommen wieder! Schon allein, weil sich ein Abstecher nach Potsdam durchaus lohnt. Natürlich wegen der beeindruckenden – und als Weltkulturerbe ausgezeichneten – Park- und Schlossanlagen, die als historisches Vermächtnis der Preußen-Ära gelten. Potsdam ist auch Bildungshochburg innerhalb der Metropol-Region Berlin/Brandenburg mit immerhin drei Hochschulen und mehr als 30 Forschungsinstituten. Und nicht zuletzt ist Potsdam Filmstadt. Hier ist das geschichtsträchtige UFA-Filmstudio Babelsberg ansässig. Die Anlagen sind in jedem Fall einen Abstecher wert; Besucher erleben beeindruckende Shows und modernste Filmtechnik. Entweder vorher oder nachher empfiehlt sich ein Bummel durch Potsdams  Innenstadt mit schicken Fassaden und zahlreichen Straßencafés. Von hier in das Holländische Viertel mit seiner unverwechselbaren Architektur und vielen Bäumen ist es nur ein Katzensprung. Hier gibt es neben dem Maison du Chocolat jeder Menge weitere Gastronomie, Galerien, Kunstgewerbe und „das Haus, in dem alles begann“ - nämlich die unvergessene Geschichte des Hauptmanns von Köpenick.

Dass Potsdam wirklich einen - oder auch gleich mehrere - Abstecher wert ist, meint auch Isi Weichert-Jagst. Auf facebook hat sie HALLO LÜBBECKE geschrieben: 

„In der Mühle am Schloß Sanssouci ist der Kreis Minden Lübbecke als Mühlenkreis genau beschrieben, und auch Ersatzteile für diese Mühle kommen aus dem Kreis. Aber wer dann in Potsdam ist, sollte sich nicht die Gärten von Förster entgehen lassen. Wunderschön angelegte Gärten mit Stauden, und es gibt auch noch eine Staudengärtnerei, die so einiges zu bieten hat. Ein Muss für alle Gartenfreaks. Dazu noch das Russische Viertel, und und und... Man bräuchte mindestens eine Woche, um das Wichtigste zu sehen. Aber man kann ja öfters fahren...“

 

Bildergalerie

Kurznachrichten

Anzeige
Werbe-Button Corona - Bleiben Sie gesund!

Service

Social