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District Mot

Was dem Deutschen sein Mittagstisch beim Metzger oder Bäcker, das ist dem Vietnamesen sein mobiler Straßenstand um die Ecke, der ihm allerlei Köstlichkeiten frisch zubereitet. Stilecht verzehrt man in Vietnam dann die Leckereien auf einem Plastikstuhl an der Straße. Obwohl dieses Konzept in Deutschland schon an den Richtlinien der jeweiligen Ämter scheitern würde, haben die Betreiber des District Mot im hippen Berlin-Mitte den Spagat zwischen asiatischem Flair und deutschen Richtlinien doch recht gekonnt hinbekommen.

Das District Mot, das seit Mai 2013 die hippe Berliner Restaurantszene bereichert, wurde von bekannten Designern ausgestattet und versetzt die Besucher tatsächlich durch viel Liebe zum Detail nach Vietnam. Gewürze, Spezialitäten (Hühnerfüße oder leckere vietnamesische Cocktails) oder das authentische Toilettenpapier als Serviettenersatz sind nur einige Besonderheiten. Dazu sitzt man auf den typischen vietnamesischen Plastikstühlchen und isst an klapprig anmutenden Metalltischen. 

Das Essen besteht selbstverständlich nicht nur aus Spezialitäten, die dem deutschen Geschmack fremd wären. Auch für den weniger experimentierfreudigen Gaumen gibt es reichlich Auswahl. Besonders empfehlenswert in der vielfältigen Karte sind die mit Honig glasierten Schweinerippchen, die gegrillten Calamares sowie der frische Papayasalat. 

Sehr positiv hervorzuheben ist somit sicherlich die authentische vietnamesische Inneneinrichtung des District Mot, mit viel Liebe zum Detail. Auch die Karte ist vielfältig und hält fast für jeden Gaumen etwas Passendes bereit. Preislich ist das Essen im District Mot sicherlich kein Schnäppchen, für die Lage im hippen Berlin Mitte sind die Preise jedoch nicht außergewöhnlich hoch. 

Negativ fällt auf,  dass es dem Personal im District Mot völlig an der nötigen Freundlichkeit  und Aufmerksamkeit gegenüber dem Gast mangelt. So qualifiziert das District Mot sicherlich als kulinarische Touristenattraktion ist - und auch als Berliner sollte man das Restaurant einmal besucht haben -, will man Einheimische dauerhaft an sich binden, sollte das Personal dringend an seiner Freundlichkeit arbeiten. 

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