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Der Burger - Teil II: The Bird

Es ist ein halbes Jahr ins Land gegangen, bevor ich mich seelisch und körperlich bereit fühle, einen weiteren hochgelobten Laden zu testen. The Bird punktet auf jeden Fall schon mal in Sachen Erreichbarkeit, liegt es doch an der Schnittstelle von Wedding, Mitte und Prenzlauer Berg, direkt am Hintereingang des Mauerparks, der zu einem Verdauungsspaziergang nach dem Essen einlädt. Die Einrichtung ist einfach (im positiven Sinne) und nicht erdrückend, wenn auch ein bisschen dunkel im hinteren Bereich. Gut, dass wir nicht einziehen, sondern nur essen wollen.

Es ist ein halbes Jahr ins Land gegangen, bevor ich mich seelisch und körperlich bereit fühle, einen weiteren hochgelobten Laden zu testen. The Bird punktet auf jeden Fall schon mal in Sachen ErreichbarkeitDie Karte bietet eine gute Auswahl und Übersicht an Steaks und Burgern. Steaks können allerdings nur in größeren „Cuts“ (empfohlen werden 400 Gramm und aufwärts) bestellt werden, um einen saftigen Genuss (und einen höheren Umsatz, mögen böse Zungen behaupten) zu garantieren. Immerhin wird angeregt, sich ein Steak mit mehreren Personen zu teilen oder den Rest mit nach Hause zu nehmen.

Bei den Burgern liegt der Fokus ganz klar auf dem Fleisch und weniger auf dem Brot. Interessant angerichtet (Massen an Fleisch, umrahmt von zwei kleinen Brotscheiben) mit einer mehr als ausreichenden Portion selbstgemachter Pommes und Salat inklusive Ketchup, Mayo und einer selbstgemachten Burger-Sauce. Der Geschmack des Burgers ist hervorragend. So wird tatsächlich, wie im Menü beschrieben, nur bestes Steakfleisch durch den Fleischwolf gedreht und für die Burger verwendet. Diese durchaus nicht zu verachtende Charakteristik des Burgers spiegelt sich im Preis (ab 11 Euro plus Pommes und Salat) und in der Qualität wider. Ein absolutes Muss für Burger-Fans, die sich eine massive Basis für eine Partynacht schaffen wollen oder einfach nur viel Hunger mitbringen.

Der Koch ist übrigens deutsch. Nicht, dass dies etwas zu bedeuten hätte, ich werde nämlich nach dem Reinfall bei Uncle Sam’s nicht mehr nach Nationalität des Kochs oder der Mitarbeiter entscheiden, wo ich zum Essen gehe.