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Bruce Springsteen: ein charismatischer Rockstar

Man nennt ihn einfach nur „The Boss“. Wenn dieser Name fällt, wissen ganz viele Musikfans sofort, wer gemeint ist: Bruce Springsteen. Er ist seit Jahrzehnten eines der Markenzeichen der Musikrichtung Rock. Sie hat er nachhaltig geprägt mit immer neuen Stilelementen, ist aber immer „Rocker“ geblieben, weltweit bekannt und von Millionen Rockfans verehrt und geliebt. Rund 40.000 hatten jetzt die Chance, diesen Star fast hautnah im Berliner Olympia Stadion zu hören und zu sehen.

62 Jahre ist „The Boss“ mittlerweile alt, für ihn aber keinesfalls Anlass, sich auf die „faule Haut“ zu legen, vergangene Hits zu summen und von erspielten Millionen zu leben. Rock ist für ihn wie für viele andere nicht nur Musik, sondern auch Lebensgefühl. Das sieht man, das spürt man, das hört man, wenn „der alte Mann“ über die Bühne hetzt. Drei volle Stunden rockt er das Berliner Olympia Stadion und sorgt in dieser Zeit für mehr Stimmung, als sie bei so manchem Bundesliga-Fußballspiel der abgestiegenen Hertha BSC herrschte.

Bruce Springsteen ist mit der E Street Band in die Hauptstadt gekommen, der Band, mit der er groß geworden ist und die ihn immer wieder auf Tourneen begleitet. Wenn „The Boss“ die Bühne betritt, geht sofort „die Post ab“. Nix ist mit Warmspielen – von Null auf 100 in fünf Sekunden: Hand hoch zum Gruß, Hand runter an die Gitarre, und dann dröhnt „When I leave Berlin“ durch die Arena, aus zehntausenden Kehlen begeistert mitgesungen. Ein Titel folgt dem, nein jagt den nächsten, von „We take care of our own“ bis zum mittlerweile zur Hymne gewordenen „Born in the USA“ und vielen anderen.

 

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Wer einmal ein Springsteen-Konzert miterlebt hat, weiß, dass es keine Pause gibt. Songs vom neuen Album, gemischt mit älteren Hit: Das ist die Mixtur, mit der der Rockmusiker seine Fans begeistert, mit harten Gitarren-Riffs und dem punktgenauen Einsatz von Streichinstrument und druckvollen Bläsersets. Bruce Springsteen ist längst da, wo viele andere hin wollen. Er ist der Maßstab für den Begriff „Star“; er ist ein Star auf der Bühne, und das ohne jeden Klamauk. Seine Musik ist sein Markenzeichen – wer von den so genannten Jungstars da hin will, hat einen verdammt langen Weg vor sich…

Auf der Bühne – sie ist natürlich mit großen Videowänden und viel Licht ausgestattet, aber im Vergleich zu Konzerten anderer Bands recht einfacht gehalten, eben auf das Wesentliche reduziert – gibt der 62-Jährige alles. Nach gut zwei Stunden taucht er sein schweißnasses Gesicht in einen Eimer mit kühlem Wasser, so viel Zeit muss sein. Zwischendurch holt er einen ganz jungen Fan mit Seppelhut auf die Bühne, der natürlich ein wenig schüchtern – aber immerhin – einen Springsteen-Text ins Mikro haucht. Und kurz vor Konzertende holt er zwei weibliche Fans ins Rampenlicht, tanzt mit ihnen und gibt sogar für einen kurzen Moment seine Gitarre an sie weiter: Auch und gerade dafür liebt ihn die „Boss-Gemeinde“. Zugabe-Sprechchöre wie bei anderen Konzerten gibt es im Olympia Stadion nicht: Bruce Springsteen spielt seine Songs, hüpft und springt umher und genießt ganz offensichtlich die tolle Atmosphäre, die er schon zu Beginn mit dem Satz einleitete: „Es ist gut, wieder in Berlin zu sein.“ Für die Berliner, aber auch viele Fans, die von weither angereist waren, galt sicherlich im Umkehrschluss: Es ist gut, wieder Bruce Springsteen erlebt zu haben. Hoffentlich noch oft…

Dazu schreibt FischerMK09 auf facebook:

Ich war da... laut Presse 55000 Tausend Fans, Hammer geil. Hammer Stimme     

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