Gesundheitstipps und Ratschläge von Experten für die Gesundheit
Kopfattacke Migräne
In Deutschland sind zirka zwölf Prozent der Menschen von Migräne betroffen, davon zwei Drittel Frauen. Der Begriff Migräne leitet sich vom griechischen Wort hemikranion ab, das soviel bedeutet wie "halber Schädel" und ist damit angelehnt an den meist einseitig auftretenden Schmerz. Dieser ist hämmernd, pulsierend, pochend, von mittlerer bis hoher Stärke und kann vier bis 72 Stunden andauern. Hinzu kommen Begleitsymptome wie Übelkeit, Erbrechen, Lärm- und Lichtempfindlichkeit.
Zehn bis 15 Prozent der Betroffenen leiden unter einer Migräne mit Aura. Hierbei kommt es über einen Zeitraum von 30 bis 60 Minuten zu neurologischen Seh- und Empfindungsstörungen wie Flimmern vor den Augen oder Taubheitsgefühle in den Händen. Neben Kindern und Teenies leidet besonders die Altersgruppe zwischen 35 und 45 Jahren unter den Attacken, weiß der Lübbecker Apotheker Volkhard Meyer, Inhaber der Bahnhof-Apotheke.
Abb. Apotheker Volkhard Meyer
Bei einem Migräneanfall kommt es durch ein Ungleichgewicht des Serotonin-Haushaltes im Gehirn zu einer Erweiterung und Entzündung der Blutgefäße im Bereich der Hirnhaut und die Nerven werden stimuliert. Bis heute sind die genauen Ursachen von Migräne noch nicht bekannt. Wissenschaftler gehen zurzeit davon aus, dass bestimmte Erbanlagen Gehirn und Nervensystem besonders empfindlich für innere und äußere Reize machen.
So gibt es eine Fülle von Faktoren, die eine akute Attacke auslösen können: beruflicher Stress, starke psychische Belastungen, Hormonumstellungen wie Menstruation, Schlafmangel, aber auch zu langes Schlafen zum Beispiel am Wochenende, anstrengende Tätigkeiten, Wetterumschwünge, helles Licht, bestimmte Nahrungsmittel und auch das Auslassen von Mahlzeiten. Hilfreich ist es deshalb, ein Migräne-Tagebuch zu führen, um ein genaues Bild von den individuellen Auslösern zu bekommen.
Ist eine Attacke im Anmarsch, stehen eine Reihe von Schmerzmitteln wie Acetylsalicylsäure, Paracetamol, Ibuprofen oder die Triptane zur Verfügung. Zu beachten ist allerdings, dass ein Gebrauch dieser Mittel an mehr als zehn Tagen pro Monat zu einem Medikamenten indizierten Kopfschmerz führen kann! Deshalb ist es wichtig, häufigen Anfällen vorzubeugen. Dies kann medikamentös, beispielsweise mit sogenannten Betablockern erfolgen oder in Form von Entspannungstechniken wie autogenem Training oder der progressiven Muskelentspannung nach Jacobson. Leichter Ausdauersport wie Joggen, Radfahren, Schwimmen, Walking und das Meiden der persönlichen Auslöser helfen, die Schmerzattacken zu verhindern
Schluss mit den Zähnen im Wasserglas
Eine unangenehme Vorstellung: Je älter man wird, desto mehr verlieren die Zähne an Substanz, bis sie schließlich ins Wackeln kommen und am Ende ganz ausfallen. Mit dem Ergebnis, dass nur noch eine Prothese aushelfen kann. Was bisher völlig unabwendbar schien, stellt sich immer mehr als vermeidbar heraus, betont Zahntechnikermeister Francesco Di Meo, Inhaber des HDM Dentallabors in Lübbecke. Obwohl die Menschen immer älter werden, können immer mehr bis ins hohe Alter ihre eigenen Zähne behalten. Oftmals müssen nur einzelne Zähne durch festsitzenden Zahnersatz ersetzt werden. Um dieses Ziel zu erreichen, gibt es etliche Komponenten, die beachtet werden müssen: Eine gesunde zuckerfreie Ernährung, eine gründliche und professionelle Zahnpflege und regelmäßige Besuche beim Zahnarzt erhöhen die Chancen beträchtlich, die eigenen Zähne so lange wie möglich zu behalten.
Teilprotese
Wer dann doch einzelne Zähne verliert, muss kein Gebiss mehr tragen, sondern kann sich für ästhetisch funktionelle Brücken oder Implantate entscheiden. Denn klar ist: Bis ins hohe Alter ein funktionstüchtiges Kauorgan zu haben, bedeutet ein Stück Lebensqualität. Essen ohne Probleme, sowie ungezwungenes Sprechen und Lachen auch im hohen Alter fördern das Selbstbewusstsein und sorgen für körperliches, geistiges und soziales Wohlbefinden.
"Eine Teilprothese kommt für mich nicht in Frage", entscheidet sich Angelika Haussmann. Mit 73 Jahren legt sie noch immer Wert auf schöne und gepflegte Zähne. Durch regelmäßige Pflege hat sie bis ins hohe Alter ihre natürlichen Zähne behalten. Doch jetzt hat sie zwei nebeneinander liegende Backenzähne verloren.
Der Besuch bei ihrem Zahnarzt hilft Angelika Haussmann sich für eine Variante des festsitzenden Zahnersatzes zu entscheiden. Sie hat die Wahl zwischen einer Brücke und Implantaten. "Beide Varianten haben gegenüber dem herausnehmbaren Zahnersatz den Vorteil, dass der Patient diese Art der Versorgung wie die eigenen Zähne erlebt", erklärt ihr der Zahnarzt. Angelika Haussmann zögert nicht lange und entschließt sich für zwei Implantate. "Ich möchte meine gesunden umliegenden Zähne nicht überkronen lassen", begründet sie ihre Entscheidung.
Mit Hilfe der Implantate wird nicht nur ihre Kaufähigkeit wiederhergestellt, sondern gleichzeitig auch ihre Ästhetik und eine verbesserte Sprachfunktion. Mit Implantaten, aber auch mit Kronen und Brücken, wird die Patientin künftig wieder effizient kauen, weil die Feinsteuerung des Kausystems intakt bleibt und ihr Zahnarzt die Möglichkeit hat, die Kauflächen der fehlenden Zähne exakt und dauerhaft wiederaufzubauen.
Heilpflanze des Jahres 2011: Rosmarin - die unendliche Karriere eines Krautes
Rosmarin (lat. Rosmarinus officinalis), im Volksmund auch als Weihrauchkraut, Anthoskraut, Brautkleid, Meertau oder Kranzenkraut bezeichnet, gehört zur Familie der Lippenblütler und ist in den warmen Mittelmeergebieten beheimatet, wo er mit Vorliebe an trockenen Hängen wächst. Als Duftpflanze, in der Küche und in der Heilkunde wird Rosmarin, die Heilpflanze des Jahres 2011, sehr geschätzt, weiß der Lübbecker Apotheker Volkhard Meyer, Inhaber der Bahnhof-Apotheke.
Die stark duftende, frostempfindliche Strauchpflanze wächst bis zu zwei Meter hoch, hat hellblaue, kleine Blüten und längliche, nadelförmige, immergrüne Blätter. In der Antike war Rosmarin ein Ersatz für teuren Weihrauch und bei den alten Ägyptern sollte er als Grabbeilage die Pharaonen im Jenseits schützen. Er war der Göttin Aphrodite geweiht und stand symbolisch für Liebe und Schönheit. Als Hochzeitsschmuck trug man früher und in manchen Gegenden auch heute noch ein Sträußchen oder Kränzchen mit Rosmarinzweigen. Das Hochzeitspaar sollte dadurch eine glückliche Ehe haben und sich treu bleiben.
Rosmarin findet als Arznei- und Gewürzpflanze Anwendung, wobei die Blätter und das aus den Blättern und Stengeln gewonnene Öl zum Einsatz kommen. Äußerlich wird das Öl zur Durchblutungsförderung bei Muskel- und Gelenkrheumatismus, sowie Kreislaufbeschwerden angewandt. Ein Bad mit Rosmarinblättern wirkt zum Beispiel sehr anregend, sollte jedoch nicht abends genommen werden, da es dann eventuell zu Schlafstörungen führen kann. In der Aromatherapie wird Rosmarinöl gegen Konzentrationsschwäche eingesetzt. Es wirkt ausgleichend und stärkt das Bewusstsein.
Die Heilpflanze regt den Appetit an, wirkt krampflösend und verdauungsfördernd und beugt damit Völlegefühl und Blähungen vor. Aufgrund der Stärkung von Herz und Kreislauf wirkt die Pflanze gegen einen niedrigen Blutdruck, nervöse Herzbeschwerden und Herzrhythmusstörungen. Ein Tee aus Rosmarinblättern kann ausbleibende Periodenblutungen auslösen, Menstruationskrämpfe lindern und gegen Wechseljahresbeschwerden helfen. Größere Dosen des Öls sollten nicht innerlich angewendet werden, da es zu heftigen Magen-, Darm-, und Nierenreizungen kommen kann. Während der Schwangerschaft sollte Rosmarin nicht angewendet oder eingenommen werden.
Arzneimitteln bei Flugreisen mehr Beachtung schenken
Die Urlaubs- und Reisezeit hat begonnen: Gerade bei Flugreisen gibt es in Bezug auf die Mit- und Einnahme von Arzneimitteln einiges zu beachten. Arzneimittel, die täglich und dringend benötigt werden, Flüssigkeiten wie Tropfen, Säfte oder Kontaktlinsenmittel und frostempfindliche Medikamente wie beispielsweise Insulin oder bestimmte Schmerz- und Hormopflaster gehören unbedingt ins Handgepäck, rät der Lübbecker Apotheker Volkhard Meyer, Inhaber der Bahnhof-Apotheke.
Die Temperaturen im Gepäckraum können unter den Gefrierpunkt sinken und damit Insulin unwirksam machen. Messgeräte und Teststreifen reagieren nicht so empfindlich, jedoch sollte vor der nächsten Messung der Temperaturausgleich abgewartet werden.
Bei Flüssigkeiten besteht im Koffergepäckraum durch den Druckunterschied bei Start und Landung die Gefahr, dass sie auslaufen. Kapseln, die mit einer Flüssigkeit wie beispielsweise Nitroglycerin gefüllt sind, gehören ebenfalls ins Handgepäck, weil sie nach dem Einfrieren brechen können.
Für Flüssigkeiten, Zahnpasten, Sprays, Cremes und Gelée gilt, dass sie nur in Behältern mit einem Fassungsvermögen von maximal 100 Milliliter im Handgepäck transportiert werden dürfen und außerdem in einem durchsichtigen Kunststoffbeutel mit Zipper von höchstens einem Liter Fassungsvermögen verpackt sein müssen. Bei Zeitverschiebungen sollte die Dosierung der Medikamente angepasst werden. Dies gilt besonders für Antiepileptika, die Antibabypille, Blutgerinnungshemmer wie beispielsweise das Präparat Marcumar und Corticoide.
Diabetiker sollten beachten, dass bei Flügen von Westen nach Osten der Tag kürzer wird und damit der Insulinbedarf sinkt. Bei einem Flug von Ost nach West wird der Tag dagegen länger und der Insulinbedarf steigt. Wichtig sind häufige Blutzuckerkontrollen, besonders während des Fluges und eventuell entsprechende Anpassungen der Insulindosen. Für das Mitführen von notwendigen Diabetis-Utensilien muss eine ärztliche Bescheinigung beim Einchecken ins Flugzeug vorgelegt werden.
Reisetipps: Venen entlasten und immer gut trinken
Urlaubs- und Reisezeit - und wir sehnen uns nach Erholung. Aber schon die Anreise ist nicht für jedermann mit reiner Freude verbunden. Langstreckenflüge sowie lange Auto- oder Busreisen können selbst für gesunde Venen zu einer starken Belastung werden. Der Lübbecker Apotheker Volkhard Meyer hat Tipps für eine unbelastete Urlaubsreise parat.
Dabei muss es nicht immer gleich zu einer Unterschenkelthrombose, bzw. dem so genannten "Economy-Class-Syndrom" kommen, aber selbst ein Urlaubsstart mit geschwollenen, schmerzenden Beinen ist sicherlich nicht wünschenswert.
Bei einer Thrombose kommt es zur Bildung von Gerinnseln, die zu venösen Abflussstörungen führen können, falls sie sich nicht nach einiger Zeit wieder auflösen. Gelangt nun so ein Gerinnsel durch Ablösung über das Herz in die Lunge, kann es dort in einer Lungenarterie stecken bleiben und gegebenenfalls zu einer gefährlichen Lungenembolie führen.
Besonders die Bewegungsarmut und die Zwangshaltung in den engen Sitzreihen eines Flugzeuges können das Thromboserisiko erhöhen, denn unsere Venen brauchen für den Rücktransport des Blutes zum Herzen die Unterstützung der Muskulatur. Bei längerem Sitzen in eingeschränkter Position fehlt diese Unterstützung und als Folge verlangsamt sich die Strömungsgeschwindigkeit des Blutes, es kommt zu Blutstauungen in den Beinvenen. Der Druck im Venensystem erhöht sich weiter, bis die Venen letztendlich nicht mehr dicht halten. Es entstehen die typischen Schwellungen, Spannungsgefühle und Schmerzen, welche durch den Austritt von Flüssigkeit ins Gewebe verursacht werden.
Hinzu kommt der verstärkte Flüssigkeitsentzug beim Fliegen, denn die Luftfeuchtigkeit im Flugzeug ist sehr niedrig und der Körper kann austrocknen. Dadurch wird das Blut dicker und Gerinnsel können sich leichter bilden.
Nützliche und vorbeugende Tipps für lange Reisen:
Legen Sie so häufig wie möglich Bewegungspausen ein
Vermeiden Sie das Übereinanderschlagen der Beine
Machen Sie Gymnastik im Sitzen, z.B. Fußkreisen, wippen Sie mit den Fersen und Zehen auf und ab (50 mal hintereinander, einmal pro Stunde)
Sorgen Sie für eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr, vor allem Wasser, Tee oder Saftschorlen und meiden Sie Alkohol, Kaffee und schwarzen Tee, denn diese Getränke bewirken eine vermehrte Flüssigkeitsaussscheidung über die Niere und somit die Austrocknung.
Tragen Sie bequeme, weite Kleidung
Bei bekannter Venenschwäche sollten zusätzlich Stütz- oder Kompressionsstrümpfe getragen werden.
Mit Kronen und Brücken das Gebiss modern optimieren
Ein Lächeln sagt mehr als tausend Worte. Schöne Zähne erhöhen die Attraktivität, sie symbolisieren Gesundheit und Fitness. Darauf müssen Patienten, die auf Zahnersatz angewiesen sind nicht verzichten. Auch wenn ein Zahn beschädigt ist oder gar fehlt: "Dank modernster Zahnmedizin und Zahntechnik ist hochwertiger Zahnersatz von natürlichen Zähnen nicht mehr zu unterscheiden", sagt Zahntechnikermeister Francesco Di Meo, Inhaber des >>HDM Dentallabors in Lübbecke.
Die kleinen Kunstwerke aus dem zahntechnischen Labor zeichnen sich nicht nur durch ihre natürliche Ästhetik aus. Professioneller Zahnersatz besticht durch hohe Verträglichkeit, Funktion und Haltbarkeit.
Abb. Zahnlücke wir mit einer Brücke geschlossen
Mut zur Lücke - das mag für Studenten gelten. Für die Zähne gilt er ganz sicher nicht. Eine Zahnlücke ist kein schöner Anblick. Doch Lücken können zudem fatale Folgen haben: schiefe Zähne, Ernährungsstörungen, Fehlbelastungen, Kopf-, Nacken- und Rückenschmerzen. Soweit muss es nicht kommen. Wer eine Zahnlücke schließen oder einen beschädigten Zahn überkronen lassen möchte, hat heute die Wahl zwischen vielen guten Möglichkeiten. Wenn ein Zahn so stark zerstört ist, dass eine Füllung nicht mehr ausreicht, bietet eine Krone optimalen Ersatz. Sie wird auf den verbliebenen Teil des Zahnes aufgesetzt und mittels Kleber oder Zement befestigt. Die vom Zahntechniker individuell angefertigte Krone und der natürliche Zahn bilden dann eine feste Einheit.
Fehlt ein Zahn vollständig, so kann er durch eine Brücke ersetzt werden. Dabei werden die Nachbarzähne überkront und dienen so als Brückenpfeiler. An ihnen wird der neu gefertigte Zahn sicher befestigt. Ob Brücke oder Krone: sie werden perfekt in die Zahnreihen eingepasst. Denn bei den vielfältigen Kaubewegungen müssen Kronen und Brücken ihre Aufgaben störungsfrei erfüllen.
Da Kronen und Brücken fest im Mund sitzen, werden sie nicht als Fremdkörper empfunden. Sie sind in Funktion und Aussehen ein optimaler Ersatz für die verloren gegangene Zahnsubstanz.
Bei herausnehmbarem Zahnersatz müssen hier oft Abstriche gemacht werden. So ist eine Befestigung mit Klammern ästhetisch meist unbefriedigend. Darüber hinaus können die Zugkräfte von Klammern eher zu Fehlbelastungen im Kiefer führen, zur Beschädigung der umklammerten Zähne und zu einer stärkeren Anfälligkeit für Karies.
Festsitzender Zahnersatz bietet in jeder Lebenslage sicheren Halt. Und das jahre- und jahrzehntelang. Wie Studien von Prof. Dr. Thomas Kerschbaum, Universität Köln, belegen, sind nach zehn Jahren rund 85 Prozent der Kronen und Brücken noch voll funktionsfähig. Nach 20 Jahren ist es immer noch jede zweite.
Narben richtig pflegen
In manchen Völkern dienen Narben als Körperschmuck oder Stammeszuordnug, Indianer und Piraten zeigten sie in früherer Zeit voller Stolz zur Schau und auch in der westlichen Welt schmückt man sich heutzutage mit Ziernarben.
In der Regel entstehen sie jedoch unabsichtlich nach Unfällen, Operationen oder Verletzungen und werden dann als unschön und lästig empfunden. Eine Narbe (lat. Cicatrix) tritt erst Verlaufe des Heilungsprozesses als eine krankhafte Hautveränderung auf, indem ein minderwertiges, faserreiches Ersatzgewebe gebildet wird, welches schrumpft und sich verhärtet.
Es werden verschiedene Typen von Narben unterschieden: atrophe Narben sind aufgrund einer schlechten Wundheilung eingesunken (beispielsweise Aknenarben) oder hypertrophe Narben bei denen es zu einer Bildung von Wülsten kommt, weil die Wunde nicht richtig ruhig gestellt wurde oder zusätzlich eine Infektion aufgetreten ist. Auch nach längerer Zeit und sogar abgeschlossener Wundheilung können noch Narbenwülste entstehen, wenn zu viel Bindegewebsfasern produziert werden.
Erst nachdem die Wunde verschlossen ist und die Fäden gezogen worden sind, kann mit der Narbenpflege begonnen werden. Silikon wird seit vielen Jahren in der Chirurgie eingesetzt und in Form von Folien oder Kissen auf die Haut geklebt. Es ist auch als Gel erhältlich und sollte am Tag zweimal auf die gereinigte, trockene Haut aufgetragen werden.
Man kann seine Narbe ebenfalls täglich fünf bis zehn Minuten mit kaltem Wasser massieren. Die Haut wird so beruhigt und die Durchblutung gefördert. Präparate mit Panthenol und Allantoin unterstützen die Wundheilung. Hyaluronsäure, Aloe vera und Urea spenden Feuchtigkeit, Heparin lockert die Gewebestruktur auf und wirkt entzündungshemmend.
Narbenpflegeprodukte sollten mindestens drei bis sechs Monate regelmäßig einmassiert werden, um ein gutes Ergebnis zu erzielen. Außerdem sollte man über mehrere Monate zu starke Sonneneinstrahlung, Kälte und enge, scheuernde Kleidung meiden, damit es nicht zu übermäßigen Rötungen und Verhärtungen des Narbengewebes kommt.
Darmträgheit und Verstopfung
Fast jeder zehnte Mann und etwa ein Viertel aller Frauen leiden unter Beschwerden beim Stuhlgang. Es kommt weniger als zwei bis dreimal pro Woche zu einer Darmentleerung, der Stuhl ist zu hart, die Entleerung schmerzlich und ein Gefühl der Erleichterung nach dem Toilettengang bleibt aus. Die Ursachen einer Verstopfung sind vielfältig und oft harmlos, weiß der Lübbecker Apotheker Volkhard Meyer: "Stress, ungewohntes Essen im Urlaub, mangelnde Bewegung, Klimawechsel oder auch ein Krankenhausaufenthalt."
Einer der häufigsten Gründe ist Flüssigkeitsmangel, durch Schwitzen bei hohen Temperaturen oder häufig bei älteren Personen, da mit zunehmendem Alter das Durstempfinden nachlässt. Der Körper reagiert auf den Mangel, indem er dem Stuhl Wasser entzieht, sodass er fest wird und nicht mehr so gut transportiert werden kann.
Außerdem können bestimmte Erkrankungen, wie zum Beispiel eine Schilddrüsenunterfunktion, eine Dickdarmentzündung, Diabetes oder eine Depression ebenso eine Verstopfung zur Folge haben, wie die Einnahme von bestimmten Arzneimitteln. Bei einer Verstopfung im Wechsel mit Durchfall, akuten, unklaren und starken Schmerzen oder Blut im Stuhl sollte daher ein Arzt aufgesucht werden.
Um die Verdauung wieder in Schwung zu bringen, reicht oft eine Umstellung der Ernährung auf ballaststoffreiche Nahrungsmittel (Vollkornprodukte, Blattsalate, Obst, Trockenfrüchte und Gemüse). Ballaststoffe binden im Dickdarm Wasser und erhöhen damit das Volumen des Darminhaltes.
Dadurch wird auf die Darmwand ein Dehnungsreiz ausgeübt und der natürliche Stuhldrang unterstützt. Wirksame Quellmittel wie indische Flohsamen, Leinsamen oder Weizenkleie müssen immer mit ausreichend Flüssigkeit eingenommen werden, damit sie gut quellen können und nicht etwa den Darm verkleben oder sogar zu einem Darmverschluss führen.
Verdauungsfördernd wirken auch vergorene Milchprodukte wie Buttermilch, Kefir oder Joghurt, denn die dort enthaltende Milchsäure regt die Darmbewegung an. Schokolade, Zucker, Kuchen, schwarzer Tee und Weißbrot sollten dagegen gemieden werden. Neben ausreichender Bewegung sollte auf eine Flüssigkeitszufuhr von mindestens 1,5 bis 2,0 Liter in Form von Mineralwasser und ungesüßten Getränken geachtet werden. Eine Tasse Kaffee oder ein Glas lauwarmes Wasser in der Morgenfrühe können den Darm ebenfalls in Schwung bringen. Neben der Vermeidung von Stress und Hektik, sollte man sich immer ausreichend Zeit für den Toilettengang nehmen.
Reichen die genannten Umstellungsmaßnahmen nicht aus, kann eine kurzfristige Anwendung eines Abführmittels weiterhelfen. Eine individuelle Beratung und Hilfe bei der Auswahl erhalten Sie in Ihrer Apotheke.
Schlechter Schlaf ist schlecht
Etwa ein Drittel seines Lebens verbringt der Mensch mit dem Schlafen. Diese Zeit dient der Regeneration und Entspannung unseres Körpers. Es kommt zur Verlangsamung von Atmung und Puls, der Blutdruck sinkt, die Muskulatur erschlafft und in vielen Organen laufen Reparatur- und Aufbauvorgänge ab. Es kommt zu einer Aktivierung von Lern- und Gedächtnisleistungen, beispielsweise speichert unser Gehirn am Tag Gelerntes während der Nacht im Langzeitgedächtnis ab. Die Schlafdauer ist individuell unterschiedlich. "Eines aber gilt immer: Gut schlafen ist wichtig, schlechter Schlaf ist schlecht", betont der Lübbecker Apotheker Volkhard Meyer.
Die Schlafdauer nimmt mit zunehmendem Alter ab und liegt bei Erwachsenen im Durchschnitt zwischen fünf und neun Stunden. Unser Schlaf läuft in mehreren Phasen ab, welche sich vier bis fünf Mal pro Nacht wiederholen. In jeder Phase werden unterschiedliche Schlaftiefen und zusätzlich ein Stadium mit schnellen Augenbewegungen, indem wir träumen, erreicht.
Ein gestörter Schlaf oder sogar eine Schlaflosigkeit können auf Dauer zu Konzentrations- und Gedächtnisstörungen, Gereiztheit, Angst und Depressionen führen.
Die Ursachen für Schlafprobleme sind vielfältig: persönliche Probleme, zu viel Stress, eine ungeeignete Matratze, Lärm oder grelles Licht, ein Wechsel der Zeitzone oder Schichtarbeit. Des weiteren Schilddrüsen- oder Herz- und Kreislauferkrankungen, eine Schlafapnoe oder auch bestimmte psychiatrische Erkrankungen wie Depressionen. Neben Genuss- und Suchtmitteln können auch viele Medikamente als Nebenwirkung eine Schlafstörung bewirken. Ebenso ein Restless-Legs-Syndrom und bestimmte periodische Beinbewegungen.
Im Alter verändert sich die Schlafqualität, indem sich der Tiefschlafanteil deutlich verringert und die Leichtschlafstadien zunehmen. Es kommt häufig zu einem verkürzten Nachtschlaf, weil man tagsüber häufig ein Nickerchen macht. In der Nacht oder am frühen Morgen kommt es zu längeren Wachperioden, dass ist jedoch durchaus normal.
Bei leichten Schlafstörungen können pflanzliche Arzneimittel oder Tees mit Baldrian, Passionsblume, Hopfen, Melisse oder Lavendel hilfreich sein. Ein Glas warme Milch mit Honig, Wein oder Bier können das Einschlafen fördern, jedoch sollte der Alkoholkonsum keinesfalls täglich erfolgen. Weiterhin können ätherische Öle wie zum Beispiel aus Lavendelblüten oder ein Melissenbad beruhigend wirken. Medikamente aus dem Bereich der sogenannten H1-Antihistaminika sollten nur kurzfristig bis zu einer Woche eingenommen werden. Die Wirkung tritt erst nach ein bis zwei Stunden ein und kann bis in den nächsten Tag hinein andauern.
Aufgrund der vielfältigen Ursachen sollten Schlafstörungen nur kurzfristig mit einem Schlafmittel behandelt werden.
Zink hilft - nicht nur bei Erkältungen
Das lebenswichtige Spurenelement Zink ist Bestandteil aller Organe des Körpers, besonders der Knochen, Zähne, Haare, Fortpflanzungsorgane, der Augennetzhaut und der Leber. Es steuert die Aktivität von über 300 Enzymen, welche nahezu an allen Stoffwechselprozessen beteiligt sind und es aktiviert wichtige Hormone. Zink sorgt für ein schlagkräftiges Immunsystem, das gerade bei nasskaltem Erkältungswetter von großer Bedeutung ist. Die Abwehr wird gestärkt, indem Fresszellen aktiviert sowie Killerzellen und Zytokine gebildet werden.
Das Spurenelement hilft auch, wenn es im Hals bereits kratzt und die Nase schon läuft, indem es die Virenvermehrung hemmt und das Andocken an die Schleimhautrezeptoren verhindert. In diesem Fall sind beispielsweise Zink-Lutschtabletten empfehlenswert. Wenn das Immunsystem in der bevorstehenden Allergiesaison bereits sehr heftig reagiert und die Nase nach einem Kontakt mit Blüten- und Gräserpollen läuft und die Augen jucken, kann Zink helfen, indem es die Freisetzung von Entzündungsstoffen hemmt.
Der menschliche Körper kann Zink nicht selbst herstellen und nur in geringen Mengen speichern, vorwiegend in der Muskulatur und im Skelett. Deshalb muss der tägliche Zinkbedarf über eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung gedeckt werden. Reich an Zink sind besonders Rind- und Schweinefleisch, aber auch Fisch und Meeresfrüchte, insbesondere Austern. Relativ viel Zink enthalten auch Vollkornprodukte, Eier, Milch, Käse, Nüsse und Hülsenfrüchte. Manche Personnengruppen können mit Zink unterversorgt sein, wie zum Beispiel: Vegetarier, Menschen, welche häufig Diäten durchführen oder sich häufig von Fast-Food, Konserven oder Fertiggerichten ernähren, aber auch Schwangere und stillende Mütter, Sportler und ältere Menschen.
Ein Mangel an Zink kann sich möglicherweise in Hautveränderungen (z. B. Akne), Appetitlosigkeit, Geruchs- und Geschmacksstörungen, Augenveränderungen (Nachtblindheit), Haaarausfall, Durchfällen, Abmagerung, Wachstumsstörungen, weißen Flecken oder Furchen in Fingernägeln und einer erhöhten Infektanfälligkeit zeigen. Natürlich darf man nicht außer Acht lassen, dass diese Symptome auch Ausdruck anderer Krankheitsbilder sein können und ärztlicher Abklärung bedürfen.
Zink ist aber auf jeden Fall eine gute Empfehlung zur Stärkung des Immunsystems, wenn eine Erkältung im Anmarsch oder bereits ausgebrochen ist, denn der Zinkspiegel ist bei Entzündungsprozessen, wie sie bei Erkältungen vorliegen, vermindert. Hier sollte man ein Zinkpräparat verwenden, bei dem Zink an die Aminosäure Histidin gebunden ist, denn so kann der Körper Zink am Besten verwerten.
Hautpflege im Winter
Die Haut ist mit ihrer zwei Quadratmeter großen Oberfläche und einem Gewicht von zehn bis zwölf Kilo unser größtes Organ. Gerät sie aus dem Gleichgewicht, haben Bakterien, Reiz- und Schadstoffe ein leichtes Spiel. Gerade jetzt im Winter strapazieren Nässe und Kälte die Haut. Hinzu kommt die feuchtigkeitsarme Winterluft, eine veränderte ultraviolette Sonneneinstrahlung sowie trockene Heizungsluft in Räumen.
Als natürlichen Schutz vor Austrocknung besitzt die Haut einen dünnen Fettfilm, der eine übermäßige Verdunstung verhindert. Dieser Fettfilm entsteht durch die Tätigkeit von hunderten kleinen Talgdrüsen. Bei fallenden Temperaturen sinkt die Produktion von Hautfett und stellt sich bei einer Temperatur von unter plus acht Grad sogar ein. Die Haut wird rot, spröde, rissig und immer trockener, der Hautalterungsprozess beschleunigt sich. Speziell abgestimmte Pflegeprodukte zum Beispiel aus der Apotheke mit Feuchthaltefaktoren und Fetten stärken die Lipidschicht, und die Haut wird wieder weich und geschmeidig.
Damit ihre Haut im Winter schön bleibt, beachten Sie folgende Tipps:
Experimentieren Sie im Winter nicht mit zu vielen neuen Produkten. Die Haut wird unnötig strapaziert. Verwenden Sie eine Pflege mit beruhigenden und lindernden Wirkstoffen.
Duschen Sie nur mäßig warm und kurz. Verwenden Sie statt Duschgelen lieber ein Duschöl und tupfen Sie nach jedem Duschen die Haut sanft ab, anstatt zu rubbeln.
Anschließend mit einer reichhaltigen Bodylotion (evtl. mit Harnstoff) oder Körperbutter eincremen. Das Eincremen sollte am Besten alle zwölf Stunden erfolgen, damit die Haut ausreichend mit Fett und Feuchtigkeit versorgt wird.
Beim Baden rückfettende Öle verwenden und nicht zu lange (höchstens 20 Minuten) und zu heiß (maximal 38 Grad) baden.
Peelings nur auftragen, wenn sie runde Schleifpartikel enthalten und nur einmal pro Woche anwenden, denn sie greifen den natürlichen Säureschutzmantel der Haut an.Anschließend ein intensiv pflegendes Serum auftragen. Speziell die Augenpartie pflegen, denn hier ist die Haut besonders dünn. Am Besten zweimal täglich eine spezielle Augencreme verwenden.
Ebenso die Lippen mit einem fetthaltigen Pflegestift mit Ölen und natürlichen Wachsen schützen, denn sie sind besonders empfindlich, weil sie kaum Talgdrüsen besitzen. Die Lippen sollten ferner nicht ständig mit der Zunge befeuchtet werden, da sie dann schneller austrocken. (Text: Apotheker Volkhard Meyer)
Gut gegen Husten: Efeu
An Baumstämmen, Mauern und Hauswänden windet sie sich bis zu 30 Meter hoch und hält sich selbst an glatten Flächen durch ihre Haftwurzeln fest - die Arzneipflanze des Jahres 2010: Efeu (Lateinisch: Hedera helix). Den immergrünen Kletterer nennt man im Volksmund auch Wintergrün, Immergrün, oder Mauerpfau. Efeuexemplare mit einem Alter von 200 bis 300 Jahren sind keine Seltenheit. Jetzt im Herbst wachsen nur an älteren Pflanzen gelb-grüne, halbkugelige Blüten, welche den Insekten an warmen, sonnigen Tagen letzte Nahrung bieten. Im Frühjahr bilden sich daraus dunkelblaue Beeren, welche wiederum gern von Vögeln gefressen werden.
Efeu gilt als Symbol der Treue und Zuverlässigkeit, und so wurde im antiken Griechenland dem jungen Brautpaar zur Hochzeit ein Efeukranz überreicht. Im Christentum gilt die Pflanze als Zeichen des ewigen Lebens und ist somit oftmals an Kirchen und auf Friedhöfen anzutreffen. Der mittelalterliche Arzt Paracelsius schrieb: "Allein die Dosis macht das Gift", denn Efeu ist Heil- und Giftpflanze zugleich! Alle Pflanzenteile sind giftig! Der Saft von frischen Efeublättern kann schwere Hautausschläge (allergische Kontaktdermatitis) hervorrufen und deshalb sollte man beim Beschneiden der Pflanze unbedingt Handschuhe tragen. "Vom Verzehr der Beeren ist dringend abzuraten. Sie können zu Erbrechen, Durchfall, Krämpfen und Verwirrung der Sinne führen. Vorsicht ist also geboten, und gerade Kinder sollten von den Beeren ferngehalten werden", rät Volkhard Meyer, Inhaber der Bahnhof-Apotheke in Lübbecke.
Aber: Schulmedizin dagegen ist Efeu inzwischen als Mittel gegen Erkrankungen der Bronchien anerkannt. Medizinische Verwendung bei Bronchialasthma, Reiz- und Keuchhusten, chronisch-obstruktiven Atemwegserkrankungen und Bronchialkatarrh finden alkoholische Extrakte aus getrockneten Blättern nichtblühender Zweige, weist Volkhard Meyer auch auf die guten Seiten de Efeu hin.
Hauptverantwortlich für die schleim- und krampflösende Wirkung sind Saponine. Sie sind wasserlöslich und bilden in wässriger Lösung Schaum, weshalb die Pflanze früher auch als Waschmittel benutzt wurde. Zusätzlich hat Efeu eine erweiternde Wirkung auf die Bronchien und das schafft Erleichterung bei akuten Atemwegsinfekten oder asthmatischen Zuständen. Die Einnahme kann in Form von Säften, Tropfen, Tabletten, Brausetabletten oder auch als Zäpfchen erfolgen. (Text: Apotheker Volkhard Meyer)
Probleme mit Zahnersatz sind kein Schicksal
In Deutschland ist heute jeder fünfte Bundesbürger über 60 Jahre alt. In Nordrhein-Westfalen sind es allein rund 4,2 Millionen Menschen. Umfragen zufolge fühlen sich aber heute fast alle "Silver Ager" (Senioren) deutlich jünger als sie sind. Über 80 Prozent leben selbstständig in der eigenen Wohnung, sie nehmen aktiv am Leben teil. Andererseits bringt das fortschreitende Alter aber auch gesundheitliche Probleme. Den 55- bis 64-Jährigen fehlen im Durchschnitt 16 von 32 Zähnen. 96 Prozent der 65- bis 75-Jährigen haben künstliche Zähne, cirka jeder vierte von ihnen trägt eine Totalprothese.
Abb. Francesco Di Meo, Zahntechnikermeister
"Zähne erfüllen wichtige Funktionen - auf vielen Ebenen. Je älter man wird, desto mehr weiß man oft das Plus an Lebensqualität und Lebensquantität zu schätzen, die ein gut sitzender, vollständiger und sicherer Zahnersatz bedeuten", erklärt Francesco Di Meo, Zahntechnikermeister und Geschäftsführer der HDM Dental-Labor GmbH in Lübbecke.
Zähne sorgen dafür, dass die Nahrung gut zerkleinert und geschluckt werden kann. Fehlen Zähne oder sitzt der Zahnersatz schlecht, dann wird nicht mehr richtig gekaut. Auch das Schlucken kann erschwert sein. Oft wird dann auf weiche Nahrung ausgewichen. Einseitige Ernährung, Unterernährung, Mangelversorgung und die Schwächung der Knochen werden begünstigt.
Werden fehlende Zähne im Kiefer nicht ersetzt, dann zieht das Veränderungen im Kiefer nach sich:
Die restlichen Zähne können locker werden, die Kieferknochen können sich zurückbilden.
Gutes Kauen erhöht die Gehirndurchblutung um 20 Prozent.
Zähne tragen zu einer deutlichen Aussprache durch korrekte Lautbildung bei.
Zähne sorgen für ein ästhetisches, sympathisches - und jugendlicheres - Aussehen.
Zähne lassen einen ungezwungen, selbstsicher und offen sprechen und lachen.
(Foto: DeguDent)
Häufig werden Probleme mit dem Zahnersatz von den Senioren schicksalsergeben hingenommen. Selbst bei Druckstellen, Absplitterungen, verbogenen Halteklammern denken immer noch viele, "dass das eben im Alter so ist". Als Betroffener sollte man sich jedoch bewusst machen, dass diese Einstellung den Wunsch nach einem selbstbestimmten und aktiven Leben enorm einschränkt. "Die Zahnärzte - und wir als Dentallabore und Teampartner der Zahnärzte - bieten heute so viele Möglichkeiten für gut sitzenden, ästhetischen Zahnersatz an, ob man nun wenige Zähne ersetzen möchte oder aber alle", so Di Meo. "Da jeder Patient andere Voraussetzungen mitbringt, muss eine Lösung immer ganz individuell auf den jeweiligen Patienten abgestimmt werden."
Wenn ein Zahn oder mehrere Zähne fehlen, dann muss für Ersatz gesorgt werden. Zum Ersatz von fehlenden Zähnen kommen u. a. in Frage:
Brücken als festsitzende Lösung. Beiderseits der Zahnlücke werden Zähne beschliffen, die als Brückenpfeiler dienen und einen oder mehrere künstliche Zähne tragen.
Kombinierter Zahnersatz - eine Lösung aus festsitzenden und herausnehmbaren Teilen. Wenn die noch vorhandenen Zähne stabile Wurzeln haben, dann lässt sich auf diesen Zähnen eine Basis aufbauen, die den herausnehmbaren Zahnersatz sicher, fest und komfortabel tragen kann. Der herausnehmbare und doch sicher sitzende Zahnersatz kann leicht gereinigt werden.
Zahnersatz auf Implantaten: ästhetisch, sicher, komfortabel, belastbar - und ein Gefühl fast wie die eigenen. Als Implantat bezeichnet man eine künstliche, festsitzende Zahnwurzel, die in den Kieferknochen eingebracht (implantiert) wird und die natürliche Zahnwurzel ersetzt. Im Kiefer wächst das Implantat mit dem Knochen zusammen. Auf diesen künstlichen Zahnwurzeln lassen sich dann festsitzender und/oder herausnehmbarer Zahnersatz befestigen - bis hin zu Totalprothesen. Wer bei vollständigem Zahnverlust z. B. mit herausnehmbaren Prothesen vom Gefühl her nicht zurechtkam, wer ständige Druckstellen-Probleme im Mundraum hatte oder ein Fremdkörpergefühl durch stabilisierende Gaumenplatten, für alle jene kann implantatgetragener Zahnersatz einen großen Gewinn an Lebensqualität bedeuten.
"Statt Metall kommen heute auch immer mehr Keramiken zum Einsatz", erklärt Di Meo. Da Licht durch Keramik wie durch einen natürlichen Zahn hindurch strahlen kann, sieht Zahnersatz aus Keramik lebendiger aus als Zahnersatz, der unter Einsatz von Metall erstellt wurde. Die Keramiken sind heute zudem oft so stabil, biegefest und belastbar, dass man sicher und beherzt zubeißen kann. Ein weiterer Vorteil: Keramik ist allergieneutral und gut körperverträglich. "Fragen Sie Ihren Zahnarzt, was wir für Sie tun können", empfiehlt Francesco Di Meo.
Mit Schüßler Salzen dem Körper auf die Sprünge helfen
In allen menschlichen Organen und Geweben kommen Mineralstoffe im Körper vor. Sie steuern lebenswichtige Vorgänge mit und können Krankheiten heilen. Krankheiten basieren gemäß Schüßler auf Störungen im Mineralstoffhaushalt. Auf diesen Erkenntnissen basieren Schüßler's 12 Lebenssalze. Er nennt die Salze auch "Funktionsmittel", da jedes der Salze einen Einfluss auf bestimmte Körperfunktionen ausübt.
Jede unserer 70 Billionen Zellen hat eine genetisch festgelegte Aufgabe im Zellverbund. Diese Aufgabe können die Zellen nur leisten, wenn sie optimal versorgt sind. Zu dieser Versorgung tragen auch die Mineralstoffe bei. Ein Defizit oder eine Fehlverteilung führen unweigerlich zu Funktionsstörungen, die sich auf den ganzen Organismus auswirken: Sie beschleunigen den Alterungsprozess und können Krankheiten verursachen, weil die Zellen immer mehr "schlappmachen". Mineralstoffe werden zwar mit der Nahrung aufgenommen, das ist aber keine Garantie dafür, dass sie auch alle in das Innere der Zellen gelangen, wo sie gebraucht werden. Aus unterschiedlichen Gründen kann es zu Verteilungs- und Aufnahmestörungen kommen, weil die Mineralstoffe aus der Nahrung für die Zellwände zu grob sind. Aus diesem Grund wendete Schüßler ein Herstellungsverfahren an, in dem die Salze stark verdünnt (potenziert) werden. So können sie problemlos in die Zellen gelangen, wo sie die Regeneration und Heilung positiv beeinflussen.
Anti-Aging-Effekt der Schüßler-Salze
Im Wesentlichen gibt es sechs Faktoren, die das Altern beschleunigen:
falsche Ernährung,
ein schwaches Immunsystem,
zu viel freie Radikale,
zu wenig Bewegung,
permanenter Schlafmangel,
verstärktes Nachlassen der Gehirnaktivität
Man sollte also die Nahrung umstellen (von sauer auf basische Kost) und das Gedächtnis fordern. Das allein reicht allerdings nicht aus, um das Altern "hinauszuzögern". Unterstützung muss von der Basis, den Zellen kommen. Für jeden Altersbeschleuniger gibt es spezielle Salze, die über die Regulierung des Zellstoffwechsels helfen, den Prozess zu verlangsamen. Aber für einen gesunden Lebensstil sind wir natürlich selbst verantwortlich.
Die richtige Einnahme der Schüßler Salze
Zwischen der Einnahme der Schüßler Salze und einer Mahlzeit sollten mindestens 30 Minuten Pause liegen, die Salze können vor oder nach dem Essen eingenommen werden. Die Tabletten werden nicht geschluckt, sie sollten sie im Mund zergehen lassen, damit sie direkt über die Schleimhäute aufgenommen werden und wirken können. In einigen Fällen löst man sie in heißem Wasser auf und trinkt dieses dann schluckweise. Man sollte nicht mehr als 3-4 Salze zusammen einnehmen. Wenn mehrere Salze zur Anwendung kommen, sollte zwischen der Einnahme der einzelnen Salze etwa 10 Minuten Zeitabstand liegen. Es gibt spezielle Kuren, die sinnvolle Kombinationen von Schüßler Salzen beinhalten.
Kur für einen ausgeglichenen Säure-Basen-Haushalt mit Schüßler Salzen
Eine chronische Übersäuerung des Körpers kann nicht allein durch Umstellung der Ernährung wieder ins Gleichgewicht kommen. Dennoch ist dies besonders wichtig. Die Nahrung sollte dabei von saurer Kost auf basische Produkte umgestellt werden. Das bedeutet: mehr frisches Obst und Gemüse und weniger Fleisch und Wurstwaren, denn neben Kaffee und Süßwaren liefert Fleisch die meiste Säure. Eine Ernährung, die zu zwei Dritteln aus basischen und zu einem Drittel aus säurebildenden Lebensmitteln besteht, ist optimal. Saure Lebensmittel dürfen keinesfalls komplett von der Nahrung ausgeschlossen werden, da sie auch lebenswichtige Bestandteile wie Eiweiße, Vitamine und Mineralstoffe liefern. Es ist sinnvoll, diese Nahrungsumstellung mit Schüßler Salzen zu begleiten.
Entschlackungs-Kur mit Schüßler Salzen - macht Appetit, aber nur auf leichte und erfrischende Kost
Wenn Sie jetzt Heißhunger auf Salat und frisches Obst verspüren oder insgeheim die Wochen bis zum Beginn der Spargel- oder Erdbeersaison zählen, signalisiert Ihr Körper: Schluss mit der üppigen Küche. Diese Schüßler Entschlackungs-Kur erleichtert die Umstellung und passt ideal zu einer eventuellen Fastenkur.
Abnehm-Kur regt die Fettverbrennung und den Stoffwechsel an
Schüßler Salze vertreiben weder den Hunger noch lassen sie die Pfunde von ganz alleine schmelzen. Sie sind auch keine wirkliche Alternative dazu, die Ernährung langfristig umzustellen. Aber: Sie können das Abnehmen erleichtern, indem sie die Verdauung, die Fettverbrennung und den Stoffwechsel anregen.
Fitneß-Partner: Die Sportler-Kur für den Zellstoffwechsel
Allen, die Sport treiben, empfiehlt sich diese Kur, die den Zellstoffwechsel anregt. Das sorgt für einen schnelleren Abtransport des anfallenden Zellmülls. Auch zur Vorbereitung auf sportliche Wettkämpfe ist die Kur gut geeignet. Schüßler Salze können auch gegen die typischen Sportbeschwerden eingesetzt werden, wie z.B. bei Zerrungen/Prellungen, Muskelkater und Gelenkschmerzen. Wichtig aber ist: Bei stärkeren Schmerzen unbedingt zum Arzt.
Muntermacher-Kur - Lädt den Akku wieder auf
Sie fühlen sich matt, mut- und schlaflos, sind wetterfühlig oder schlecht gelaunt - alles typische Beschwerden der Frühjahrsmüdigkeit. Diese Kur schafft neue Power und Energie. Zusätzlich zu den hier zu anzuwendenden Salzen empfehlen sich hier Wechselduschen: 20 Sekunden kalt, dann heiß, dann wieder kalt. Das ist zwar gewöhnungsbedürftig, regt aber den Kreislauf gut an und wirkt sogar gegen Cellulite. Beginnen Sie immer herzfern (also mit dem rechten Bein zuerst) und beenden Sie Ihre Wechseldusche immer mit einem kalten Wasserstrahl.
Kraft für ihr Immunsystem
Probleme mit der Körperabwehr äußern sich in immer wieder auftretenden Erkältungskrankheiten. Mit einer bestimmten Salz-Kombination können Immunabwehr gestärkt und die Widerstandsfähigkeit gegenüber Krankheitserregern gesteigert werden. Welche Kombinationen der Schüßler Salze für welche Kur bzw. Anwendungen am besten geeignet sind, sagt Ihnen Susanne Fischer, Inhaberin der Apotheke Gehlenbeck, die auch für weitere Empfehlung und Beratung jederzeit in Ihrer Apotheke Gehlenbeck zur Verfügung steht. Beachten Sie auch die entsprechenden Ankündigungen zu Vorträgen über die Schüßler Salze und weitere interessante Themen.
Warum Nasenbluten?
Es passiert ganz plötzlich und immer zum falschen Zeitpunkt, dauert gewöhnlich nur einige Minuten, ist in der Regel harmlos und der Blutverlust minimal: Nasenbluten (Epistaxis). Ursache ist oft ein geplatztes Blutgefäß in der stark durchbluteten Nasenschleimhaut, meist im vorderen Teil der Nasenscheidewand.
Unmittelbar unter der Schleimhaut befindet sich dort ein Gefäßgeflecht, welches starken Beanspruchungen ausgesetzt ist. Durch heftiges Schnäuzen, einen bohrenden Finger oder einen Schlag auf die Nase können die Gefäße leicht verletzt werden. Häufig tritt deshalb dieses lokal bedingte Nasenbluten im Kindesalter auf. Außerdem können Wachstumsschübe bei Jugendlichen Nasenbluten bewirken.
Trockene Raumluft durch Heizkörper oder Klimaanlagen führt zu einer Austrocknung und Schädigung der Nasenschleimhaut und so können schon kleinste Druckveränderungen oder mechanische Reize zu einer Verletzung der vorgeschädigten Schleimhaut führen.
Häufig kommt es auch in der Schwangerschaft oder bei einer Grippe oder Erkältung zu Nasenbluten, weil die Nasenschleimhaut stärker durchblutet wird. Ebenso sind Patienten mit Bluthochdruck oder Gerinnungsstörungen betroffen und die Einnahme von blutverdünnenden Medikamenten kann ebenfalls schneller zu einer blutenden Nase führen. Oft sind auch Dauerstress oder starke psychische Anstrengungen die Auslöser.
Schottische Wissenschaftler fanden heraus, dass regelmäßiger höherer Alkoholgenuss zu häufigeren und länger anhaltenden Blutungen führt. Verantwortlich soll die Gefäßerweiterung und blutdrucksteigernde Wirkung des Alkohols sein.
Um Nasenbluten zum Stillstand zu bringen sollte man aufrecht, nach vorn geneigt sitzen und mit Daumen und Zeigefinger die Nasenflügel für mindestens fünf Minuten fest zusammendrücken. Ein kalter Nackenumschlag mit einer Eispackung oder einem Waschlappen führt zu einer Gefäßverengung in der Nasenschleimhaut und unterstützt damit die Blutstillung. Das Blut sollte nicht verschluckt oder eingeatmet werden, sondern einfach ausspucken oder nach außen ablaufen lassen. Verschlucktes Blut verklumpt im Magen und kann Übelkeit und Erbrechen hervorrufen. Nach erfolgreicher Blutstillung sollte man einige Stunden nicht schnäuzen und den Kopf möglichst wenig vorneigen. Kommt es dagegen nicht zu einem raschen und dauerhaften Anhalten der Blutung, sollte umgehend ein HNO-Arzt aufgesucht werden.
Manchmal kann Nasenbluten das erste Warnsignal einer Erkrankung sein: Bluthochdruck, Arteriosklerose, Diabetes, Gerinnungsstörungen, bestimmte Virusinfektionen, Blutkrebs oder gut- und bösartige Wucherungen im Nasenbereich. Wenn allerdings nach einem Unfall helle Flüssigkeit aus der Nase austritt (Gehirnflüssigkeit), müssen Sie sofort zum Notarzt!
Attraktiv - nur mit gesunden, schönen Zähnen
Ästhetik wird mit den Sinnen wahrgenommen. Was die Sinne wahrnehmen, findet eine Verbindung zu inneren, eigenen Bildern. So entstehen spontane persönliche Eindrücke wie "das ist schön", "gesund", "kraftvoll", "jugendlich"… Schaut man einen Menschen an, dann beginnt Schönheit mit dem Gesicht - besonders mit den Zähnen. Zähne sind seit Alters her Ausdruck für Vitalität und Lebensqualität.
Helle, fleckenlose, natürlich schön geformte Zähne stehen für jugendliche Ausstrahlung, selbstsicheres Auftreten, beruflichen und privaten Erfolg. Für 85% der Deutschen spielen ästhetische Zähne eine große Rolle bei der Entscheidung, ob sie jemanden attraktiv finden oder nicht. Einer der bekanntesten deutschen Schönheitschirurgen, Prof. Dr. Dr. Werner L. Mang, sagt, dass er in seiner Sprechstunde manchmal einen ästhetischen Eingriff im Gesicht ablehnt, wenn er merkt, dass die Zähne im krassen Widerspruch zu den Wünschen des Patienten stehen: "Ich bin sogar der Meinung, dass gesunde und strahlende Zähne oft wichtiger sind als eine gerade Nase." Für typgerechte, natürlich schöne - und gesunde - Zähne sorgt das Qualitäts-Team Zahnarzt und Dentallabor.
Attraktiv mit gesunden Zähnen
Während der Zahnarzt für die Diagnose, Behandlung und Eingliederung der zahntechnischen Arbeiten zuständig ist, sorgt der Zahntechniker im zahntechnischen Labor (auch Dentallabor genannt) dafür, dass der Zahnersatz auf der Basis der vom Zahnarzt gelieferten Abformungen gefertigt wird: höchst individuell für jeden Patienten, aus den speziell auf ihn abgestimmten körperverträglichen Materialien - alles in nachweislich geprüfter handwerksmeisterlicher Qualität.
"Wenn es um schöne Zähne geht, dann spielt gleichzeitig auch immer der Erhalt bzw. die Wiederherstellung der Zahngesundheit eine zentrale Rolle", erklärt Francesco Di Meo, Zahntechnikermeister und Geschäftsführer der HDM Dental-Labor GmbH in Lübbecke. "Attraktiv aussehen, natürlich schön, ungezwungen und offen lachen können, das ist das eine. Aber man muss auch ungehindert kauen, schlucken und sprechen können." Insofern sei bei Zähnen der Wunsch nach Ästhetik untrennbar mit der gesundheitlichen Komponente verbunden. "Es handelt sich bei der Zahnästhetik eben nicht nur um oberflächliche Kosmetik wie einfaches Aufhellen von Zähnen, sondern um ein Fachgebiet, um Ästhetische Zahnheilkunde, die vom Qualitäts-Team Zahnarzt und Zahntechniker neben ihrer fundierten Ausbildung ständige intensive Fortbildungen erfordert."
Vor jeder Zahnbehandlung steht deshalb ein umfassender zahnärztlicher Befund. Der Zahnarzt prüft den Zustand der Zähne und des Zahnfleischs, stellt Fehlstellungen und Fehlbelastungen der Zähne wie auch der Kaumuskulatur fest, registriert defekte Füllungen und informiert über den letztendlichen Sanierungsbedarf. Die Ergebnisse werden dann mit dem Patienten im Hinblick auf dessen gesundheitliche und ästhetische Wünsche besprochen, der Gesamtablauf der Behandlung wird geplant, Alternativen und Materialverträglichkeiten werden erörtert. Bei Zahnersatz wie Inlays, Veneers, Kronen, Brücken, Teil- oder Totalprothesen sowie Implantaten arbeitet der Zahnarzt zum Wohle des Patienten immer zusammen mit seinem Teampartner, dem Zahntechniker.
Steht bei der Zahnbehandlung besonders die Verbesserung der Zahnästhetik im Vordergrund, dann, so Di Meo, ist das derzeit sehr beliebte Bleichen der Zähne (Bleaching) allenfalls ein kosmetischer Baustein in der gesamten Behandlung. Ist Zahnersatz erst einmal eingesetzt, dann lässt er sich durch Bleaching nicht mehr nachträglich aufhellen. Deshalb ist eine vorherige fachgerechte Behandlungsplanung unerlässlich. "Ein Beratungsgespräch mit dem Zahnarzt hilft dem Patienten, die Wünsche nach hoher Ästhetik, Funktionalität und Körperverträglichkeit zusammenzubringen." So können zum Beispiel dunkle Füllungen (zumindest) im sichtbaren Zahnbereich ausgetauscht und abgebrochene Zahnecken oder Löcher in den Zahnhälsen durch Veneers (hauchdünne Keramikverblendschalen, die auf den defekten Zahn geklebt werden) repariert werden.
"Neben der ästhetischen und fachlichen Komponente sowie der Betreuung durch das Qualitäts-Team Zahnarzt und Zahntechniker vor Ort kann man bei 'Zahnersatz made in Germany' auch hinsichtlich der Körperverträglichkeit sicher sein", ergänzt Di Meo. "In Deutschland unterliegen die verwendeten Materialien dem Medizinproduktegesetz, für Zahnersatz ist hier das CE-Zeichen gefordert - alle verwendeten Materialien sind nachvollziehbar." Und außerdem, so Di Meo, gelte die deutsche Zahntechnik als eine der besten weltweit. Schöne Zähne - mit Sicherheit.
Zahnersatz aus Vollkeramik - fast schöner als der natürliche Zahn
Nicht jeder Mensch hat von Natur aus ästhetische, gesunde Zähne. Und mit zunehmendem Alter nehmen Zahndefekte auch noch zu: In Deutschland haben von den 35-40-Jährigen nur noch 0,8 Prozent ein naturgesundes Gebiss. Während bei den unter 30-Jährigen jeder dritte fehlende Zahn auf Karies zurückgeht, wird für die über 35-Jährigen Parodontose („Parodontitis" – eine Erkrankung des Zahnhalteapparates) die noch größere Bedrohung. Was also tun, wenn Zahnschäden oder Zahnverlust bereits aufgetreten sind, man aber trotzdem attraktiv aussehen, selbstsicher auftreten und ungezwungen lachen möchte? Denn natürlich und gesund aussehende, schöne Zähne sind unbestritten ein wichtiger Sympathie- und Karrierefaktor: Für 72 Prozent ist ein strahlendes Lächeln der wichtigste Faktor bei einem Flirtpartner.
„Für ästhetisch höchst anspruchsvollen, hochwertigen, belastbaren und zudem allergieneutralen Zahnersatz ist Keramik die erste Wahl", erklärt Franceso Di Meo, Zahntechnikermeister und Geschäftsführer der HDM Dental-Labor GmbH in Lübbecke. „Zahnersatz aus Vollkeramik besteht vollständig aus Keramik, es kommt kein Metall zum Einsatz. Auf diese Weise kann das Licht ganz natürlich und ohne Brechungen durch den Zahnersatz hindurch bis in das Zahnfleisch strahlen, wie bei einem echten Zahn. Außerdem wird die Farbwirkung vom Zahnarzt in Zusammenarbeit mit dem Zahntechniker, der den Zahnersatz bis ins Detail genau anfertigt, lebensecht und ganz speziell auf den Patienten hin abgestimmt. Zahnersatz aus Vollkeramik ist also quasi unsichtbar."
Anders sieht das bei Zahnersatz aus, bei dem Metall zum Einsatz kommt: Das Licht wird gebrochen, die Zähne sehen leicht leblos oder „künstlich" aus, am Zahnfleischrand können dunkle Ränder auftreten.
Zahnersatz aus Vollkeramik
Zahncheck vor dem Urlaub erspart Stress am Strand
Das Auto kommt zum Urlaubscheck in die Werkstatt - und die Zähne? Die rechtzeitige Stippvisite beim Zahnarzt kann in den schönsten Wochen des Jahres viel Stress ersparen. Denn am Strand ist Entspannung angesagt. Und wer möchte da schon mit einer dicken Back sitzen und dem Zahnarzt womöglich in einer fremden Sprache seine Schmerzen schildern?
Francesco Di Meo, Zahntechnikermeister und Geschäftsführer der HDM Dental-Labor GmbH in Lübbecke
Francesco Di Meo, Zahntechnikermeister und Geschäftsführer der HDM Dental-Labor GmbH in Lübbecke, verrät, worauf der Zahnarzt bei einem Check vor Ihrem Urlaub besonderen Wert legt - und wie Sie Ihre Zähne im Urlaub am besten schützen.
Karies, auch wenn sie erst im Anfangsstadium ist, wird behandelt.
Füllungen werden geprüft. Lockere oder schadhafte Füllungen werden ausgetauscht. Vor allem Taucher sollten besonders auf kaputte Füllungen achten. Während des Taucheganges sind sie extremen Druckunterschieden ausgesetzt. Das kann dazu führen, dass sich defekte Füllungen lösen, manchmal sogar regelrecht explodieren, was zu einer Schockreaktion führen kann.
Zahnstein wird entfernt, damit keine Zahnfleischentzündungen entstehen können.
Der Sitz der Prothese wird überprüft und gegebenenfalls korrigiert.
Fragen Sie Ihren Zahnarzt, ob bei Ihnen eine Panorama-Röntgenaufnahme sinnvoll ist, um auch versteckte Risiken zu orten.
Durch landesübliche Ernährung und Gewürze, besonders in südlichen Ländern, können trotz der besten Vorsorge Reizungen der Mundschleimhaut und des Zahnfleisches auftreten. Fragen Sie Ihren Zahnarzt vorsorglich nach speziellen Tinkturen und Lösungen zur Behandlung.
Für zwischendurch ist Zahnseide empfehlenswert, zur Not tut es auch ein zuckerfreier Zahnpflegekaugummi.
Informieren Sie sich für Notfälle, wo in der Nähe Ihres Urlaubsortes ein Zahnarzt ist.
War früher der Auslandskrankenschein unentbehrlicher Bestandteil im Reisegepäck, ist seit dem 1. Juni 2004 in Europa die neue Europäische Krankenversicherungskarte EHIC (European Health Insurance Card) gültig.