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„Zu spät dran“: statt 100 mit 183 km/h unterwegs

Minden -

183 km/h waren deutlich zu schnell für den jungen Mann auf dem Weg zur Arbeit.

Dass Autofahrer auf dem Autobahn ähnlich ausgebauten Teilstück der B 61 zwischen dem Weserauentunnel und der "Birne" in Minden mitunter zu schnell unterwegs sind, ist auch der Polizei bekannt. Einem 24-jährigen Mercedesfahrer aus Minden war aber offensichtlich nicht bewusst, dass die Beamten dort am Donnerstagabend eine Geschwindigkeitskontrolle durchführten. Die Ordnungshüter stoppten den Mann mit Tempo 183. Erlaubt sind auf diesem Streckenabschnitt aber lediglich 100 Stundenkilometer.

Zudem überholte der 24-Jährige noch ein anderes Fahrzeug verbotswidrig rechts. Auf sein Verhalten angesprochen, gab der Mann gegenüber den Polizisten an, dass er auf dem Weg zur Arbeit spät dran sei.

Die Geschwindigkeitsüberschreitung zieht ein Bußgeld in Höhe von 600 Euro, zwei Punkte und ein Fahrverbot von drei Monaten nach sich. Das unerlaubte Überholen wird mit 100 Euro und einem Punkt geahndet. Erschwerend kommt für den Fahrer hinzu, dass er erst seit Anfang 2016 den Führerschein hat, er sich also noch in der Probezeit befindet.

Insgesamt baten die Einsatzkräfte während ihrer zweistündigen Aktion 18 Fahrzeugführer an den Straßenrand. Sieben von ihnen waren zuvor mit einer Geschwindigkeit von mehr als 140 Stundenkilometer gemessen worden.
(Text und Motivfoto: Polizei)

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