„Schau-Spielen“ fürs Stemweder Open AirStemwede-Wehdem -
Schaulaufen – besser gesagt „Schau-Spielen“ für das Konzert-Großereignis im Altkreis Lübbecke: Der 10. Band Contest mit vier interessanten Nachwuchsbands findet am Freitag, 9. März, um 20 Uhr im Life House in Stemwede-Wehden statt. Den Gewinnern dieses Wettbewerbs, der vom Verein für Jugend, Freizeit u. Kultur in Stemwede. e.V. (JFK) veranstaltet wird, winkt als Hauptpreis der Auftritt auf dem 36. Stemweder Open Air Festival am 17./18. August.Mit diesem Band Contest soll auch unbekannten Nachwuchsbands die Möglichkeit gegeben werden, vor einem großen Publikum aufzutreten. Die zweitplatzierte Band spielt auf dem Frotheim Open Air am 9. Juni.Aus zahlreichen Bewerbungen wurden insgesamt vier Bands mit ganz unterschiedlichen musikalischen Schwerpunkten ausgewählt. Es spielen: The Drongos (Funk Alternative aus Pr. Oldendorf), Banana Roadkill (Alternative Rock aus Lemförde), Zeitpuls (PopPunk aus Rotenburg) und Seafog (Indie-Pop-Rock aus Oldenburg - Foto).„Seafog" stehen für Indie-Rock mit piano-getragenem Pop-Appeal und Ecken und Kanten; für eine Musik, die stets hin- und hergerissen ist zwischen melodischen Passagen und Rockausbrüchen, zwischen glasklarem, geschliffenem Groove und roher Tanzbarkeit. Gegründet wurde die Band 2008, als sich vier Musikstudenten kennen lernten. Inspiriert von Rock-Größen ihrer Zeit wie Coldplay, The Killers oder Foo Fighters erarbeiteten sie kurzerhand aus skizzenhaften Ideen ein Set, mit dem sie das Publikum begeisterten.„The Drongos“ spielen Funk-Rock mit Einflüssen von Punk und Alternative Rock. Die Band aus Pr.Oldendorf besteht aus dem Trommler Henry Mitko, dem Bassisten Fin Westerkamp, dem Gitarristen und Sänger Christian Kämper und Eric Glatzel, der ebenfalls Gitarre spielt und singt. Für die Musiker wäre es das absolute Highlight, wenn sie auf dem Festival, das sie Jahr für Jahr besuchen auch mal auf der Bühne stehen würden. Dabei lautet ihr Motto: „You can’t funk with us“. „Banana Roadkill“ scheinen aus einer Anstalt entflohen. Im tiefsten Räuberwald geistern diese zwei einsamen Seelen über die verschiedensten Instrumente, um ihren musikalischen Zwängen Ausdruck zu verleihen. Seitdem gewandet in Kleidung die sie ihren Wärtern abgenommen haben, gepaart mit dem Ausdruck von zuviel Wahn und zu wenig Schlaf in ihren Gesichtern, verarbeitet dieses Duo ihre Eindrücke und spielt eine Interpretation von Indie, Rock und Alternative. Trotz offensichtlich nur zweier Beteiligter mag durch ausgeklügelte Instrumentierung der Eindruck entstehen, dass man es hier durchaus mit mehreren Musikern zu tun hat, als es auf den ersten Blick der Fall zu sein scheint. Mit ihrer Mischung aus eingängigen Melodien und dabei dennoch druckvoller Musik treffen „Zeitpuls“ den Puls der Zeit und schaffen es so auch die schärfsten Kritiker zu überzeugen. Daher sind sie auf dem besten Weg sich mit ihrem Pop-Punk zu einer festen Größe in der deutschsprachigen Musik zu entwickeln. Auffällig ist vor allem, dass „Zeitpuls“ den früher noch eng geschnürten Punk-Rock-Nietengürtel ein wenig lockerer gemacht haben und dadurch mehr Freiheit verspürten. Die Songs der Vier wirken durch die deutschen Texte, die aufgrund ihrer positiv verkopften Art herausstechen, sehr authentisch. Dazu Marc Liebscher, Manager der „Sportfreunde Stiller“: „Schöne Mischung: Melodie, Gefühl mit Härte und Gebrüll. Die neuen, härteren „Madsen“?“Karten zum Preis von 3 Euro sind an der Abendkasse erhältlich. Für weitere Informationen stehen Annette Engelmann, Telefon 05773-80787 oder das Life House, Telefon 05773-991401 zur Verfügung.