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Massenunfall auf der A2 bei Porta Westfalica

Porta Westfalica -

Massenunfall auf der A2 bei Porta Westfalica

Die Freiwillige Feuerwehr Porta Westfalica wurde am Ostermontag, 17.04.2017, gegen 18:36 Uhr zu Verkehrsunfällen auf der Bundesautobahn 2 alarmiert. In Fahrtrichtung Dortmund war es zu mehreren Kollisionen gekommen, beteiligt waren auch ein Reisebus und ein Kleinbus. Insgesamt waren etwa 70 Personen betroffen, davon wurden 12 Personen leicht- und 3 Personen schwerverletzt.

Die Einsatzstelle befand sich auf der Bundesautobahn 2 in Fahrtrichtung Dortmund, kurz hinter der Talbrücke Kleinenbremen. Die Einsatzstelle zog sich über mehrere hundert Meter auf der der Gefällestrecke nach der Talbrücke, hier waren insgesamt 13 Fahrzeuge - darunter ein Bus und ein Kleinbus - beteiligt. Im weiteren Verlauf, etwa in Höhe der Eisberger Mühle, befanden sich weitere Unfallstellen mit insgesamt 6 Fahrzeuge. Bei Eintreffen der Feuerwehr ging Starkregen an der Einsatzstelle nieder, dazu kam eine tiefstehende Sonne genau in Fahrtrichtung Dortmund. Ob diese Wetterbedingungen ursächlich für die Unfälle sind, ist der Feuerwehr nicht bekannt.

Massenunfall auf der A2 bei Porta Westfalica

Die eintreffenden Kräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst verschafften sich einen Überblick über die Lage und begannen die Sichtung und Versorgung der Verletzten. Aufgrund der Vielzahl an Betroffenen wurde mit dem Alarmstichwort "ManV" - Massenanfall von Verletzten - weitere Kräfte zur Einsatzstelle entsandt. Die an den Unfällen beteiligten Fahrzeuge waren über alle Fahrspuren verteilt, ein Reisebus mit etwa 60 Insassen war im Grünstreifen neben der Fahrbahn zum Halten gekommen. Auf dem linken Fahrstreifen befand sich ein Unfallschwerpunkt mit 5 beteiligten Fahrzeugen, darunter ein VW Kleinbus, welcher auf der Seite lag.

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Die verletzten Personen wurden vor Ort rettungsdienstlich und notärztlich versorgt, ingesamt wurden 12 Leicht- und 3 Schwerverletzte registriert. Die umliegenden Löschgruppen der Portaner Wehr wurden nachalarmiert und entsandten Mannschaftstransportfahrzeuge für die Unterbringung und den Transport von Betroffenen und Leichtverletzten. Die Insassen des Reisebusses ohne Verletzungen konnten bis zum Eintreffen eines Ersatzbusses im Fahrzeug bleiben.

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Die Feuerwehr sicherte die Einsatzstelle ab und nahm ausgelaufene Betriebsmittel mit Ölbindemitteln auf. Die Reinigung der Fahrbahn übernahm eine Kehrmaschine der Straßenmeisterei. Bei einsetzender Dunkelheit wurde die Einsatzstelle ausgeleuchtet um die Unfallaufnahme durch die Polizei zu unterstützen. Die Polizei setzte auch einen Hubschrauber zur Unfallaufnahme ein. Nach Freigabe durch die Polizei begannen Bergungsunternehmen mit dem Abtransport der betroffenen Fahrzeuge. Die Feuerwehr beendete ihren Einsatz gegen 21:45 Uhr.

Anm.d.Red.: Die o.g. Zahlen (Fahrzeuge und Verletzte) können sich eventuell noch verändern.  

(Text und Fotos: Feuerwehr Porta/Michael Horst)

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