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Der unvergessene »Schelm« gibt sich die Ehre

Espelkamp -

Im Rahmen seiner aktuellen Sonderausstellung »Wirtschaftswunder – Deutsche Automaten der 50er- und 60er-Jahre« veranstaltet das Deutsche Automatenmuseum einen Abend mit Heinz Erhardt in der Rentei auf Schloss Benkhausen.

Das Original und sein Parodist: Andreas Neumann ist in die Fußstapfen von Heinz Erhardt getreten – und füllt sie perfekt aus.

Im Rahmen seiner aktuellen Sonderausstellung »Wirtschaftswunder – Deutsche Automaten der 50er- und 60er-Jahre« veranstaltet das Deutsche Automatenmuseum einen Abend mit Heinz Erhardt in der Rentei auf Schloss Benkhausen. In die Rolle des unvergessenen Humoristen schlüpft dabei Andreas Neumann an diesem

Samstag, 26. August 2017
ab 20:00 Uhr
im Biergarten der Rentei auf Schloss Benkhausen in Espelkamp-Gestringen, Schlossallee 1.

Die Karriere von Heinz Erhardt beginnt im Sommer 1945, wenige Monate nach Kriegsende, als ihn die Schauspielerin Grete Weiser per Telegramm nach Hamburg zitiert. In Hamburg findet der gebürtig aus Riga stammende »Mann mit dem Schalk im Nacken« schnell Kontakt zum NWDR, dem ersten Radiosender, dem von der englischen Besatzungsmacht eine Sende-Lizenz erteilt worden war.

1947 gelingt Erhardt mit der Komödie »Lieber reich, aber glücklich« auch als Schauspieler der Durchbruch. Er spielt fortan in Komödien, Lustspielen, tritt aber auch weiterhin solo auf, in Kabaretts und Varietés. 1948 zieht er mit seiner Familie in ein kleines Haus im Hamburger Norden, wo er bis zu seinem Tod 1979 lebt.

»Für uns gehört Heinz Erhardt wie kaum ein anderer Comedian in die Zeit der Wirtschaftswunderjahre, die gerade Thema in unserer Sonderausstellung sind«, sagt Sascha Wömpener, Leiter des Deutschen Automatenmuseums. »Daher freuen wir uns sehr, unser Publikum zu einem garantiert unterhaltsamen Abend mit Heinz Erhardt – alias Andreas Neumann – im Biergarten der Rentei auf Schloss Benkhausen einladen zu können!«

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Andreas Neumann gilt in Deutschland als bester Erhardt-Parodist. Seine Show ist eine Hommage an diesen großen Humoristen aus der Nachkriegszeit. Mit viel Witz, Humor und Originalsketchen bringt Andreas Neumann diesen Künstler dem Publikum noch einmal ganz nah.

Im Vorfeld der Abendveranstaltung, die um 20 Uhr beginnt, besteht auch dieses Mal wieder die Möglichkeit, die aktuelle Sonderausstellung »Wirtschaftswunder – Automaten der 50er- und 60er-Jahre« im Deutschen Automatenmuseum außerhalb der normalen Öffnungszeiten zu besuchen und sich entlang eines Zeitstrahls über Politik-, Kultur- und Münzautomatengeschichte »Made in Germany« in den 1950er- und 1960er-Jahre zu informieren.

Der Kartenvorverkauf für den Abend mit Heinz Erhardt läuft bereits. Die Tickets sind für 12 Euro pro Person an der Museumskasse erhältlich, darüber hinaus sind Kartenreservierungen per Mail unter anmeldung@deutsches-automuseum.de oder telefonisch unter 05743-9318222 möglich.

Weitere Informationen unter www.deutsches-automatenmuseum.de

Wirtschaftswunder-Ausstellung


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