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Brandserie in Espelkamp: Ermittlungskommission eingerichtet

Espelkamp -

Update

Zwei Brände in der Espelkamper Innenstadt beschäftigten in der Nacht zu Dienstag Polizei und Feuerwehr. Betroffen waren mehrere an einer Stelle stehende Müllcontainer und eine Holzhütte.

Zunächst wurden die Einsatzkräfte gegen 1.20 Uhr zum Ludwig-Steil-Hof gerufen. Auf dem dortigen Gelände an der Präses-Ernst-Wilm-Straße brannten mehrere nebeneinanderstehende Müllcontainer aus Kunststoff. Zudem loderten Flammen aus einer Containermulde. Das Feuer griff schließlich noch auf einen Holzflechtzaun über. Dessen Elemente verbrannten komplett.

Um kurz vor halb fünf in der Früh kam es dann zum Brand einer Holzhütte auf dem Gelände einer Kirchengemeinde an der Rahdener Straße in Höhe des Samlandwegs. Die zwischen dem Parkplatz und dem Bethaus stehende Hütte wurden den Ermittlungen der Polizei zufolge offenbar vorsätzlich in Brand gesetzt.

Daher rechnen die Ermittler die neuerlichen Brände der seit Anfang Oktober bestehenden Brandserie zu. Der Sachschaden beläuft sich auf mehrere Tausend Euro. Zeugen, denen an den genannten Örtlichkeiten verdächtig wirkende Personen aufgefallen sind, werden gebeten sich bei der Polizei unter Telefon 0571-88660 zu melden. 

Nach den jüngsten Brandstiftungen vom vergangenen Wochenende in Espelkamp verstärkt die Polizei mit einem ganzen Bündel von Maßnahmen noch einmal ihre Aktivitäten, um weitere Brandlegungen zu verhindern und den oder die Täter zu fassen.

Nach den jüngsten Brandstiftungen vom vergangenen Wochenende in Espelkamp verstärkt die Polizei mit einem ganzen Bündel von Maßnahmen noch einmal ihre Aktivitäten, um weitere Brandlegungen zu verhindern und den oder die Täter zu fassen.

So richtet die Polizei eine mehrköpfige Ermittlungskommission ein, die sich ausschließlich um die seit Anfang Oktober bestehenden Brandserie kümmert. Zudem erhöhen die Beamten ihre uniformierte Präsenz in der Stadt sowie deren Umfeld. Zusätzlich intensivieren die Einsatzkräfte ihre bereits seit längerer Zeit bestehenden weiteren Maßnahmen.

Außerdem ist eine Befragung der von den Bränden betroffenen Anwohner durch die Einsatzkräfte vorgesehen. "Wir erhoffen uns dadurch Hinweise auf die Täter", so ein Polizeisprecher. "Weiterhin möchten wir die Menschen sensibilisieren, Augen und Ohren offen zu halten". In diesen Gesprächen geben die Beamten aber auch Tipps, damit Anwohner wissen, sie sie sich bei der Wahrnehmung von verdächtigen Geräuschen oder Personen verhalten sollen. Auch Möglichkeiten zur Sicherung von Garagen und Anbauten sollen Gesprächsinhalte sein.

Seit Anfang Oktober war es überwiegend an den Wochenenden zu bisher über 25 Bränden in der Espelkamper Innenstadt und in Isenstedt gekommen. Dabei wurden vornehmlich Müllcontainer, Laubsäcke und abgestellte Autos in Brand gesteckt. Aber auch in frei zugängliche Garagen wurde Feuer gelegt. Der folgenschwerste Brand ereignete sich an der Alten Schulstraße in Isenstedt. Hier wurde eine Terrassenanlage eine Hauses durch die Flammen zerstört. Auch das Gebäude wurde beschädigt. Personen wurden bisher nicht verletzt.
(Motivfotos und Text: Polizei)

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