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Faire Früchte sind die besten!

Die deutschen Verbraucher lieben Bananen. Sie sind nach Äpfeln das meist gegessene Obst in Deutschland. Zur Aktionswoche rund um den Fairen Handel macht die Verbraucherzentrale NRW in diesem Jahr am Beispiel der Südfrucht deutlich, warum faire Früchte die besseren sind.

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Denn: Obwohl Bananen eine Reise um die halbe Welt hinter sich haben, sind sie im Supermarkt preiswerter als Äpfel zu bekommen. „Den Preis für das günstige Obst zahlen andere, nämlich die Beschäftigten auf den Bananenplantagen im Süden“, sagt Umweltberaterin Ute Schürmann von der Verbraucherzentrale NRW in Minden.

Die Arbeitsbedingungen sind oft dramatisch schlecht: Arbeitszeiten bis zu 15 Stunden im Akkord sind üblich. Oft arbeiten die Menschen ohne Arbeitsvertrag und haben deshalb keinen Zugang zu Gesundheits- und Sozialversicherungen. Dazu kommen gesundheitsschädliche Pestizide, die auch von Flugzeugen über den Feldern versprüht werden, noch während die Be- schäftigten dort arbeiten.

Damit die krummen Geschäfte mit Bananen aufhören, können Verbraucher den fairen Handel unterstützen. Was das bringt und woran man faire Früchte erkennt, erklärt die Verbraucherzentrale:

  • Wofür fair steht: Bananen aus fairem Handel stehen für Anbaubedingungen, bei denen Mensch und Umwelt nicht ausgebeutet werden. Die Bananenbauern erhalten für ihre Ernte einen garantierten Mindestpreis sowie eine Prämie für Gemeinschaftsprojekte. Beschäftigte auf Plantagen erhalten existenzsichernde Löhne.
  • Bei Bananen gilt „fair ist auch bio“: Alle Fairtrade-Bananen gibt es ausschließlich in Bio-Qualität. Dies bedeutet, dass der Einsatz von Pestiziden auf den Plantagen verboten ist.
  • Fair kaufen – gewusst wie: Rund zehn Prozent der in Deutschland verkauften Bananen sind fair gehandelt. Auch Discounter und Supermärkte bieten inzwischen faire Bananen an. Zu erkennen sind diese am blau-grünen Fairtrade-Siegel. Es gibt inzwischen aber auch weitere Siegel, die für gewisse Sozial- und Umweltstandards stehen.

Weitere Informationen auch im Internet unter www.verbraucherzentrale.nrw/fairer-handel.

(Text: Verbraucherzentrale NRW, Foto: Archiv)

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