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Am »Nordpunkt« schlägt das Verbrechen grausam zu

Krimis mit Lokalkolorit erfreuen sich ziemlicher Beliebtheit. Nicht umsonst sind im TV von montags bis freitags ab 18 Uhr von Wismar bis Wien Ermittlerteams im Einsatz, um Verbrechen aufzuklären. Ganz abgesehen von den »Morden im Norden« und den Psycho-Krimis z.B. aus dem Spreewald.

Na gut: Es sind manchmal haarsträubende Geschichten, die den Zuschauern präsentiert werden. Und manche Mundart ist dazu auch noch schwer zu verstehen. Aber das macht den Reiz dieses Krimi-Genres ja aus...

Da wundert es nicht, wenn Krimiautoren die Schauplätze ihrer Storys sozusagen vor die eigene Haustür verlegen getreu dem Motto: Das Verbrechen schläft nie und ist immer und überall.

Folgerichtig schickt Wilfried Bremermann nun die Privatdetektivin Lavinia Borowski ins Getümmel.

Unsere Fotos: links - Wilfried Bremermann schreibt seit fast zwei Jahrzehnten Thriller. Jetzt lässt er die Privatdetektivin Lavinia Borowski im Mühlenkreis ermitteln. Foto: Autorenfoto / rechts - Düster, geheimnisvoll: Am NRW-Nordpunkt geht’s gleich zur Sache. Illustration Cover Vorderseite: Wilfried Bremermann

Folgerichtig schickt Wilfried Bremermann nun die Privatdetektivin Lavinia Borowski ins Getümmel. Nach »Die Babylon-Falle« mit Schauplätzen im Mühlenkreis hat der in Rahden geborene und in Hille lebende Bremermann mit »Nordpunkt« nun den ersten Krimi einer geplanten ganzen Reihe mit der »Schnüfflerin Lavinia« ins Rennen um die Leser geschickt.

32 Jahre ist sie alt, kommt aus dem Polizeidienst und muss ihre dort gesammelte Erfahrung gleich in einem ziemlich komplexen Fall einsetzen. Denn was mit einem Auftrag zur Überführung eines vermeintlich untreuen Ehemannes beginnt, entpuppt sich nach nur wenigen der insgesamt 250 Romanseiten als Einstieg in Kapitalverbrechen.

Am »Nordpunkt«, dem nördlichsten Punkt von NRW nahe dem Rahdener Ortsteil Pr. Ströhen, wird die Privatdetektivin in einen grausamen Mord verwickelt. Nur mit Hilfe eines Ex-Kollegen gelingt es ihr, dem Vorwurf als Täterin zu entgehen und sich auf die Spuren der wirklichen Täter zu heften.

Daraus konstruiert Bremermann eine spannende Geschichte, die ins Mindener Rotlichmilieu führt – mit allem, was dazugehört: Überfall zur Einschüchterung, Demolierung von Büro, Nase und Rippen, und auch ein bisschen Liebelei. Das alles steckt Lavinia – ganz Privatdetektivin alter Schule – locker weg.

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Natürlich löst sie den Fall. Allerdings lässt der Autor die Leser mit der ungelösten Frage zurück: Wovon lebt die unter notorischem Geldmangel leidende »Schnüfflerin« eigentlich, nachdem ihre Auftraggeberin auch noch das Zeitliche gesegnet hat?!

Die Antwort gibt Bremermann vielleicht in einem seiner nächsten Borowski-Krimis. Schauplätze für Verbrechen gibt’s im Mühlenkreis ja genug: das Wiehengebirge, den Stemweder Berg, die Weser, das Kaiser-Wilhelm-Denkmal, die vielen Mühlen...

»Nordpunkt« ist ab sofort im tredition Verlag zu bestellen. Als Softcover - ISBN: 978-3-7345-8675-0 - kostet es 11,99 Euro, als Hardcover - ISBN: 978-3-7345-8676-7 – kostet es 19,99 Euro und als e-Book-Version - ISBN: 978-3-7345-8677-4 – kostet es 2,99 Euro.
Weitere Informationen zum Buch gibt es auch unter: www.tredition.de

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